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Das Innere unserer Ankerwinsch

Was wären wir ohne Robinson. Der hat die alte Lofran „Tigres“ tatsächlich aufbekommen und in ihre Einzelteile zerlegt. Ich habs ja nicht geglaubt. Viele, viele Ankermanöver, auch unter sehr extremen Bedingungen sind mir klar vor den Augen. Wie oft diese Ankerwinde unsere Reise gerettet hat, unser Boot, die 11 Tonnen am Platz gehalten hat, unzählige Male. Ganz schön gelitten hat sie. Wellenstifte verbogen, Lager kaputt, Simmerringe ebenfalls und so weiter. Und so hat sie das Recht eine aufwendige Inspektion und Überarbeitung durch Robison zu bekommen, finde ich. Nur leider teuer. Eins kommt zum anderen. Wir müssen dringend mal wieder segeln gehen, damit wir kein Geld mehr ausgeben können. Mittwoch soll die Winsch wieder fertig sein.

Unser Werftjob macht Fortschritte. Fast alle Bretter unterm Boot sind wieder eingebaut. Jetzt ist schleifen und spachteln angesagt. Vorkoje, Flur und Bad werden hell gestrichen. Ich pinsel den halben Tag mit 2K Lack die beweglichen Teile des Badezimmers, Nathalie schleift sich die Hand wund. Dann verfalle ich in einen Aufräumwahnanfall und baue den Tisch im Salon wieder auf. So langsam werden wir wieder ein Boot.



  • 22:36
  • 09.11.2012
  • 41°30.4149'S, 072°59.3950’W
  • North
  • Puerto Montt / Chile
  • Juan Fernández Islands
  • 16°
  • 0 kn
  • 0 m

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