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Geht doch. Schweden zeigt sich von der schönen Seite

Doch das Paradies

Der Regen ist durch, die Sonne kommt raus und wir legen in dem etwas zu kleinen Hafen von Kristianopel an. Innen ist kein Platz. Der Platz für große Schiffe ist schon von einem Travler belegt. Dahinter legt Jan rückwärts an. Hafenmeister Tom kommt und nimmt die Leinen an. „Stop!“ Aber es geht eh nicht weiter, wir sitzen mit dem Kiel im Schlick. Na, da kann ja nix passieren. Das Ruder lässt sich bewegen. Also alles gut.

Der kleine schwedische Ort lädt zum Seele baumeln lassen ein. Typische rote Holzhäuschen, eine etwas überdimensionierte Kirche. In der Nähe ein Campingplatz, ein Minisupermarkt. Und. Sonne. Keine Mücken. Hmm. So geht das gut. Ich versuche einen neuen Stecker an der Iridium Antenne anzucrimpen. Leider ist die Seele des Kabels zu dick, oder der Crimpstecker zu dünn. Jan verfällt auch in die ToDo Stimmung und nimmt sich den Dreifach-Fallenstopper der Reffleinen vor. Ich habe tief in die Tasche gegriffen und neue Zahnbacken und Federn gekauft. Das Ding sitzt natürlich bombenfest und reagiert auf keine menschlichen Kräfte. Selbst mit dem Hammer und Holzklotz ist nichts zu machen. Erst der kleine Hydraulikstempel der bootseigenen Werkstatt, bring das Ding mit einem lauten Knall aus der Fassung. Claus hilft mit. Ich gebe schlaue Ratschläge ;-) Drei Stunden später können wir wieder reffen. Ungefährlich einfach: Hebel auf und Hebel zu. Alles gut. Prima gemacht. Danke an Jan. Danke an Claus und natürlich auch die anderen.


“Heute Abend ist Live Music. Wo? Ihr findet das schon.“ Hafenmeister Tom ist wirklich nett. „Wie lang seid ihr? Bestimmt 15 Meter.“, antwortet er grinsend selbst. „Meine Tabelle geht nur bis 15 Meter. Dann muss ich rechnen. Das mache ich jetzt nicht.“ In seinem Kabuff hängen viele Jagdtrophäen, Geweihe, Schiffe aus Holz und Bilder. Schwedisch. Die werden jetzt immer netter, die Schweden. Also das muss aber wie in Flensburg auch hier mit dem Wetter zu tun haben. Die Live Musik prickelt nicht so. Ein paar Biker, die für die doppelte Menge trinken. Zwei aufgetakelte Schwedinnen hinter der Bar. Der Rest lokale Jugendliche, die grade das Alkoholtrinkalter erreicht haben und natürlich zwei Gitarrenspieler, die aber mehr Pause mit ihren mitgebrachten Groupies machen, als die Saiten zu schwingen zu bringen. „Gut dann Jan. Ich bin eh müde. Lass uns gehen. Trotzdem hat der Ort Charme. Irgendwie. Morgen kommt wieder Wind und wir segeln weiter die Küste hoch.

Wer mal mitsegeln will, der sollte sich unseren Schlag vom 08.07.2017 - 27.07.2017 Stockholm - Ålandinseln - Bottensee – Stockholm mal anschauen. Unser Expeditionstörn - Abenteuer pur. Mit der MARLIN bis ans Ende der Ostsee. Leider hat sich auf diesen Törn bisher noch kein Mitsegler gemeldet und ich werde in den nächsten Tagen mal ordentlich die Werbetrommel rühren. Wer sich sicherheitshalber vorher noch einen Platz reservieren will, der ruft mich an. Jetzt. +49 157 51147894


Du willst auch mal mit? www.marlin-expeditions.com


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  • 22:00:00
  • 17.06.2017
  • 56°15.4300'N, 16°02.6600’E
  • -°/ -kn
  • Ostsee / Kristianopel
  • Stockholm
  • 20,0°C
  • 5kn/W
  • 0

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