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Der Leuchtturm liegt hinter uns. Cien Fuegos ist erreicht

Vergangenheit und Gegenwart

“Miguel! Wow. Da bist Du ja.“ Der mächtig gewordene Hafencapitän Rollo nimmt mich übermütig in den Arm, ich versuche schnell noch, meinen kaputten Arm zu schützen, aber keine Chance. Ein ungewollt schmerzhaftes Wiedersehen, aber so herzlich, cubanisch, ehrlich, dass mir fast die Tränen vor Rührung in die Augen steigen. Wie können Menschen nur so intensiv liebenswürdig und liebensausteilend sein?

Es wird grade dunkel als der Rocna in das dreckige Lagunenwasser vor Cien Fuegos fällt. Die Hafenbehörden stehen wild winkend auf der alten Mohle, aber heute wird kein Anleger mehr gefahren. Wir sind international einklariert und ich nehme das rote Marlin Dinghy, gar keine Diskussion. Meine Crew bleibt an Bord. Angekommen. Heiß duschen, Haare waschen, gut riechen, Zivilisation. Die restlichen vier Gäste sehnt es nach dem ganzen Wasser, Abenteuer, Segel rauf und runter, nach den ganzen Erlebnissen nach kubanischer Küche, nach kubanischen Klängen, dem Geruch von Zigarren und Impressionen, des einzigartigen Landes. „Noch fünf Tage, dann trifft sich Obama mit Raul! Vielleicht dürfen wir dann endlich zu Besuch auf eurem Schiff kommen. Vielleicht sind dann die Grenzen auf?“ Der Polizist schaut hoffnungsvoll auf den Monitor seines laut schnarrenden PC’s aus dem klirrende Salsa Rythmen in die Nacht schallen. „Nichts wird sich verändern! Das ist doch wieder nur politisches Hin und Her!“, der bis aufs letzte Haar perfekt getrimmte und hochgradig hübsche Markus ignoriert mich, wie ein Cubaner einen Gringo nur ignorieren kann, bis Rollo mich als Quasi Halbcubaner und seinen Busenfreund vorstellt. „Miguel, seine Esposa Nathalie, seine Kinder Maya und Lena, alle sprechen Spanisch Du Esel. Letztes Jahr habe ich ein großes Care Packet zur Schuldirektorin nach Santiago de Cuba gebracht. Die ist gut befreundet Doña Nathalie.“ Auf Spanisch erkläre ich Markus und Rollo dass die Doña mit den beiden Kinder höchstpersönlich am 24ten nach Cuba kommt, da steht Markus auf, schaut mir mit seinen klaren Augen ins Gesicht und nimmt mich in den Arm. „Aua!“ Scheiß Arm. „Was ist passiert.“ Ich erzähle die Kite Story, zeige meinen dicken, blaugrünen, gelben Arm. Anerkennende Blicke. „Das tut bestimmt sehr weh. Hoffentlich ist das wieder gut bis die Doña kommt, sonst wird das mit dem Amor kompliziert.“

“Wir sind angekommen Skipper. Eine lange, schnelle Reise liegt hinter uns. 231sm Etmal. Kein Bruch. Bis auf nen bisschen Skipper.“ Renate drückt mir ein Glas Weißwein in die Hand. Seit heute nehme ich kein Tramal mehr und darf wieder mitfeiern. Zu feiern gibt es immer was. Heute: Cuba.


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  • 23:51:00
  • 15.03.2016
  • 22°07.4918'N, 080°27.3616’W
  • -°/ -kn
  • Cien Fuegos / Cuba
  • Cayo Largo / Cuba
  • 28°C / Sunny
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