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Der Horizont der Drachen

Zweiter Versuch – Diesmal Cobham

Es regnet am Morgen, aber wir lassen uns ja nicht verzagen. Wanderschuhe an, die typisch deutsch bis oben gefüllte Obst- und Gemüsetupperplastikdose, Kameras und los geht es. Wieder eine dieser Gravelroads geht es hoch durch den roten Schlamm der Straßen, bis wir im Cobham Park landen. Über die abenteuerliche Hängebrücke geht es in den Park, wo es vor allen Dingen Insekten zu sehen gibt. Nun, so lange man nicht stehen bleibt, stechen sie einen nicht. Klar, verlaufen wir uns und finden unseren Weg dann doch wieder – Das war jetzt mehrdeutig.

Das Wetter hält sich, die Sonne schaut raus und genau, als Lena und Maya so langsam nicht mehr können, oder war ich es, kommt der Wasserfall, unser Tagesziel. Nathalie und ich springen mutig in das eiskalte Bergwasser der Drakensberge unsere kleinen failen. Tja. Is aber auch schweinekalt. Wundern muss es uns allerdings nicht, dem Geschrei nach zu urteilen, dass die Eltern veranstalten, als sie unter Wasser tauchen, ist das Bad nicht mehr gerade verlockend.

Zwei wandernde Anthropologen zeigen den Kindern ein paar Höhlenmalereien, die wir sonst niemals gefunden hätten. Die Drakensberge sind bekannt für ihre alten Felsmalereien der Ureinwohner Südafrikas, der SAN. Von 200 Jahre bis 4000 Jahre reicht das Alter der Malereien, ca. 600 sind bisher gefunden worden, mehr oder weniger gut erhalten, die schönsten findet man wohl im Central Berg, von hier aus eine Wahnsinnsreise über Schotter- und Schlammpisten. Für heute müssen wir uns also mit den ausgewaschenen Zeichnungen unter dem Felsüberhang begnügen. Immerhin, außer den Wissenschaftlern und uns kennt sie wohl keiner, da sie noch nicht verzeichnet sind. Nach unserem ausgiebigen Picknick geht es zurück zum Parkplatz. Vor allem Lena hat mittlerweile Vertrauen in das Gelände gewonnen und rast in einem Tempo vorneweg, dass selbst wir Großen ausschreiten müssen, um mitzuhalten. Lena ist der Käferkenner, alle paar Meter bleibt sie stehen, entdeckt Grashüpfer, Mistkäfer und Ameisen und fordert ihr südafrikanisches Insektenbuch ein. Ich glaube, die beiden entdecken einfach mehr, da sie so nah am Boden wandern. Lenas Tempo war notwendig, wie sich herausstellt, keine 200 Meter vor dem Parkplatz fängt es an zu giessen. Noch schnell über die abenteuerliche Hängebrücke über den reißenden Strom und ab ins Auto. Zu Hause ist den Kindern immer noch nicht die Puste ausgegangen, noch schnell in den Pool, ich streike und sitze am Beckenrand, mein Bad hatte ich für heute.




  • 23:59:00
  • 14.01.2011
  • 29°53.0140'S, 029°34.8300'E
  • -°/kn
  • Underberg / South Africa
  • Durban / South Africa
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