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wieder Wache

20:52 Das Leben spielt sich richtig ein an Bord. Die vierte Nacht heute. So langsam gehen die Schlaf- und Wachzeiten in den Biorhythmus ueber. Unser Freund Hannes sagt immer, alles unter 400 Seemeilen ist nicht Fisch nicht Fleisch. Kaum hat man sich endlich an die Zeiten, den Rhythmus, das Schaukeln, das Blau gewoehnt, ist man auch schon da. Keine Zeit das Leben an Bord, diese Seifenblase zweier Menschen und deren Schiff richtig zu geniessen.

Wie gut, dass wir noch ein paar Seemeilen vor uns haben, ca. 470, koennen den wenigen Schlaf also noch voll auskosten! ;-)

14:58 Langsam und zufrieden bewegt sich die Lady bei diesem kleinen Lufthauch durch Wasser. Dauert wohl noch ein paar Tage, bis wir die Inseln erreichen, aber wir haben es ja nicht eilig. Besser langsam, als die ganze Zeit das Brummen des Motors. Etmal: 89 Semeilen, na ja, schliesslich sind wir ja auch ein paar Stunden um Malpelo rumgekurvt.

Micha durfte heute endlich wieder die Angel ins Wasser halten, Kuehlschrank war leer, und, wer haette das gedacht, das Anglerglueck ist weiterhin mit uns, ein dicker Yellowfin-thuna beisst an. Verhungern werden wir also nicht! ;-)

06:17 So langsam blaest es etwas staerker und wir koennen noch etwas mehr Sued mache. Wie sich das anhoert. Sued in Dosen fuer einen Dollar 30 Cent. 5 Jahre haltbar, in den Kalmezonen einfach oeffnen. Reicht etwa fuer 3 Stunden, je nach Bootsgroesse.

Natala hat keinen Logbucheintrag geschrieben. Boese Nathalie. Sie schein echt durch die Uhr zu sein. Mit Malpelo war aber auch echt dumm.

So. Das sit jetzt genug Wind fuer Daisy. Ich geh mal mit Daisy spielen.

01:02 Natale hat mir die Lady unbeweglich uebergeben. >>Wir treiben mit dem Strom nach Norden. Vielleicht sollten wir doch den Motor anschmeissen.<< Gut. Gesagt, getan Motor an und das erste was ich sehe ist das mit der Ladung der Batterien was nicht stimmt. Gut. Morgen ist auch noch ein Tag. Vielleicht ist ja nur die Ladelampe durch. Mit roehrendem Motor geht es in Schlangenlinien Richtug Sued. Richtung Aequator. Da soll es ein paar Knoten von Suedsuedwestwind geben. Drei Knoten, fuenf Knoten, vielleicht auch irgendwann mal sechs. Irgendwann, nach einer halben Stunde verstaerkt sich der Fahrtwind. Johann aus und tatsaechlich da ist ein Hauch. Briese ware uebertrieben. >>Michael, I cannot find any significants winds for you on my charts. Sorry. Over.<<, toente Dough Wetterhase heute morgen noch aus dem Transceiver. Da hatten wir noch 20 Knoten aus Nord und liefen mit sechs Knoten. >>Achwo, das kann gar nicht sein<<, dachten wir. Stille. Alle Segel raus. Es ist Vollmond. Die Lady wankt ihren schmalen Hintern in der Duenung. Was soll sie auch machen. Flapp, Flapp… Da ist was. Ein Hauch Wind aus Sued, die Stroemung aus Nord, treiben uns Richtung Galapagos. 527 Seemeilen noch. Bei der Geschwindigkeit sind das noch zehn Tage, wenn da kein Wind auf kommt.






  • 01:02
  • 15.02.2003
  • 03°49.65'N, 082°00.69'W
  • Pazifik
  • Galapagos/Ecuador
  • 24°C
  • S 0-1
  • 1

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