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Skipper Micha hat Leukämie

Jetzt ist es raus

Genauer gesagt eine akute myeloische Leukämie. Viel Spaß beim Googeln. Die Ergebnisse brauche ich nicht! Ich habe die beste Chefärztin des Malteser Franziskus Krankenhauses, die ich mir nur vorstellen kann. Ich bin mitten in der ersten Chemo und es sind bisher bestimmt 50 Liter Gift durch meinen Körper gelaufen. Dementsprechend schwach bin ich auf den Beinen, also gar nicht. Die Chance zu sterben ist 1:5, nicht an einer Leukämie, sondern an einer Infektion während der Chemo. Ich habe grade so gut wie keine weiße Blutkörperchen in meinem Blut, die werden komplett abgetötet und dann wachsen hoffentlich wieder gesunde in meinem Knochenmark, wie im Fernsehen ;-) Ich liege umkehrisoliert in einer Art Intensivstation für Leukämiekranke, Stefan Morsch Stiftung. Ich würde euch bitten, die Daumen zu drücken, dass ich schnell wieder gesund werde und von sonstigen e-mails, Kommentaren, Anrufen etc. Abstand zu nehmen. Dies betrifft vor allen Dingen meine Kinder Maya und Lena und Nathalie. Is alles schon schlimm genug.

Warum jetzt doch der Blog? Der Anfang war doch sehr aufregend. Vor allen Dingen für mich, Nathalie und die Kinder. Wir wollten es unseren Leuten selber sagen. Der letzte Blogeintrag war eigentlich klar genug ohne eben das böse Wort „Blutkrebs“ zu sagen. Inzwischen habe ich fast das Ende der ersten Chemo erreicht. Langsam fallen mir die Haare aus, ich habe eine Lungenentzündung, ich habe ein paar Kilo abgenommen und jeder der mich besuchen will, kann das nach Voranmeldung machen. Ich habe schon Besuch aus der Schweiz, von Guido, von Schwesterherz und vor allen Dingen als es noch ging, von meinen vier Kindern bekommen.

Guido meint ich bekomme irgendwann Langeweile, das ständige hohe Fieber geht zurück und ich würde auf kurz oder lang wieder schreiben. Damit liegt Guido gar nicht so falsch. Allerdings gibt es für mich an der ganzen Krankheit noch ein ganz anderes Problem. Ich verdiene nämlich kein Geld mehr, ich bekomme keine Krankengeld, kein Krankenhaustagegeld etc. Die MARLIN produziert ordentlich Kosten, fährt aber kein Umsatz rein. Ich steuer grade ordentlich ins Minus und da kann ich auch erst einmal nichts dran ändern. Auch ist mir vollkommen unklar, wen mein Gesundheitszustand und mein MARLIN Blog interessiert. Mit Segeln hat das ja nun nichts zu tun. Meine Lösung ist der Klingelbeutel. Wenn du / ihr wollt, dass ich über mein Tagesallerlei in gewohnter Art und Weise blogge, drückt ihr bitte den Spendenbutton. Auf der rechten Seite der Website. Hat sich 100-150 Euro angesammelt, gibt es einen neuen Blogeintrag. Der kostet mich ungefähr vier Stunden Zeit. Ist dem nicht so, kann ich meine Zeit zwischen den Fieberschüben einsetzten, um neue Produkte bei Lunatronic auszuprobieren und für den Verkauf vorzubereiten.

Die jetzige Chemo geht über 5 Wochen, danach darf der Körper ein-zwei Wochen ausruhen und neues, hoffentlich gesundes Blut in seinem Knochenmark produzieren. Danach wird die erste Chemo wiederholt um sicher zu gehen dass alle bösen Zellen tot sind. Dann kommen noch drei etwas weniger giftige Chemotherapien. Womit wir Weihnachten haben. Während der Zeit darf ich das Krankenhaus weitestgehend nicht verlassen. Meine Krankheit ist nicht ansteckend und jeder Besucher muss sich komplett die sterile Schutzkleidung anziehen.

Stand Klingelbeutel: 0,00 Euro 2.8.16






  • 06:04:00
  • 01.08.2016
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