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Ausflug über Flores

The Hobbit Land. Ach wie wunderschön.

2014 sind wir an Flores vorbeigesegelt. „Nathalie, das war ein Fehler. Da musst Du noch mal hin.“ Das Daypic bringt den Eindruck am besten rüber. Fast ganzjährig blühende Begonien am Straßenrand für Stunden über Stunden. Man kommt in ein gewissen Rauschlevel, ohne Drogen zu sich genommen zu haben. Ob das die Ausdünstungen der Begonien sind? Kein Dreck am Straßenrand, alles sieht aus wie aus dem Bilderbuch. Uns treibt es nach Santa Cruz. Ein paar Tomaten, endlich wieder Salat und ein paar andere Sachen, die die Herzen erfreuen. Dann geht es in die Berge, ins Herz Flores. Schnell merken wir, dass man am besten an jedem ausgeschilderten Aussichtspunkt anhält. Die Aussicht ist klar. Wir haben einen perfekten Tag mit blauem Himmel erwischt. Wochenlang lagen die Azoren dieses Jahr unter dichtem Nebel, erfahren wir von TO-Stützpunktleiter Christian, der uns netterweise sein Auto für diesen Ausflug zur Verfügung gestellt hat. Es entstehen aber auch weit mehr Fotos als wir die hier zeigen können. Eine Best off Auswahl kannst du dir hier ansehen.

Nach Besuch der westlichsten Stadt (Dorf) Europas, Faaja Grande, will Ulli unbedingt noch zu den heißen Quellen direkt bei Lajedo. Bis zu einem Einbahnstrassenschild geht es mit dem Auto, dann heißt es Abstieg. Einige hundert Meter geht es durch ein Feld, dann über Steine und wird dann zur Klettertour in schwindeliger Höhe. Natürlich sind wir nicht mit richtigem Schuhwerk ausgerüstet und in Deutschland wäre der Weg als „Verboten“, statt als „Wanderweg“ ausgezeichnet. Statt heißer Badewannen, wie in Chile, finden wir nur ein kleines Rinnsal, kochend heißem, schwefeligen Wassers vor und ein paar ungemütliche Felsen. Wir Männer springen in das 18 Grad kalte Wasser, jauchzen und lachen. Gabi hält sich zurück. Keiner hat an Badesachen gedacht. Das Problem an den steilen Abgängen, ist, dass man sie auch wieder heraufwandern muss. Gut anderthalb Stunden sind wir unterwegs. Fazit: Genial. Das hat sich gelohnt und war die beste Abwechslung nach der langen Zeit auf See.

Am Abend ziehen wir das Abschied Essen vor. Christian zeigt uns das beste Restaurant in der Nähe von Lajes das Flores, das Casa Do Rei. Auch eine gelungene Abwechslung nach Skippers guter Küche, die sich nach drei Wochen und den bekannten Bordbeständen aber auch mal wiederholt. Nichts für ungut. Das Essen war ein Schmaus.

Ich bin vom Feiern der letzten Nacht noch etwas angeschlagen und brauche dringend mal eine menschliche Pause, lege mich eine Stunde in meine Kabine, bevor ich plötzlich noch mal wach werde und Energie bekomme, einen Petit Punch für mich und Michi mixe. Auf der Mole sitzen wir, lassen die Beine und die Seele an der Kaimauer baumeln. Die Straßenlaternen sind wundersam orange und die Vögel, die in Scharen um die Zeit noch nach Hause kommen, deren Namen ich nicht weiß, quaken als wenn sie was zu sagen hätten. „Morgen früh geht es weiter nach Horta.“, runze ich Michi an. „Viel zu kurz. Flores ist so wunderschön. Man sollte einen ganzen Sommer hier verbringen und damit sein Leben um ein Jahr verlängern.“






  • 21:00:00
  • 30.06.2016
  • 39°22.7486'N, 031°10.1820’W
  • -°/ -kn
  • Azoren / Flores
  • Azoren / Horta
  • 23°C
  • 0kn/000°
  • -m

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