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Abfahrt in die Karibik

Schwanz einziehen und los.

Trotz aller Probleme und nach reiflicher Überlegung ziehen wir heute Morgen den ROCNA vom Grund hoch und setzen mitten in der Düse von Brava das Groß und die Genua. Kurs Karibik liegt an. Statt Generator nehme ich erst mal prophylaktisch den Yanmar zum Batterien laden und Wasser machen. Gegen Mittag haben wir wieder 1.200 Liter Trinkwasser in den Tanks und volle Batterien. Jetzt kann ich in Ruhe schlafen. Im Falle eines Falles kommen wir auch ohne Hauptmaschine und Generator in die Karibik.

Abenteuertörn statt Luxusreise

“Wir gehen dann abwechselnd Hand in Vierstundenschichten zu je zwei Personen. Von acht bis zwölf, zwölf bis vier und vier bis acht... Bis wir da sind. Die Schichten wechseln sich am Steuer ab. Kein Autopilot. Zum Duschen nehmen wir Eimer mit Salzwasser am Heck. Einmal zum Nassmachen und Einschamponieren, einmal zum Abspülen und dann Süsswasser aus dem Brausenkopf um das Schampoo abzuwaschen.“ Ein bisschen lang werden die Gesichter. Ich bin ganz froh, dass die Diskussion um Handgehen damit erledigt ist. Ich bin eh der Vertreter, dass eine sechsköpfige Crew ein 60 Fuß Boot handgesteuert über den Atlantik bringen sollte.

Energie-Bilanz positiv

Richard hat einen neuen Victron MPPT Regler mitgebracht. Den habe ich auch direkt eingebaut. 30% Mehr Strom holt dieser aus den vier Sonnenpanelen. Sonne haben wir die ganze Zeit. Wegen dem defekten Generator müssen wir jetzt etwas machen, was wir gar nicht kennen: Strom sparen. Bordrechner aus. Licht aus. Kein Autopilot. Nur Kühlschrank und Freezer dürfen saugen. Der Plan geht auf. Die Batterien sind am Nachmittag voll und die Entladung in der Nacht wird 15% sein. Anscheinend kommen wir auch ohne Generator und Lichtmaschine aus – zumindest so lange die Sonne scheint.

Erstes Halbtages Etmal

Wir sind recht schnell. Der Wind bläst aus NE mit bis zu 26 Knoten. Der Bullenstander sichert das Groß, die Genua ist ausgebaumt. Wir laufen 8-11 Knoten. Unser erstes Etmal wir aller Voraussicht nach 195 Meilen sein. Gut. Was? Alle sind wohlauf, keiner ist seekrank, die Stimmung an Bord bestens. In den kommenden 48 Stunden werden wir unseren Rhythmus finden.


Mitsegeln auf der MARLIN. www.marlin-expeditions.com



  • 19:17
  • 22.11.2015
  • 14°39.4287'N, 026°21.4407’W
  • 260°/ 8,5 kn
  • Nord Atlantic
  • Grenada
  • 28°C
  • 30°/ 13 kn
  • 2,5 m

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