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Bremse angezogen

30 Meilen nördlich der Selvagem

Jan und ich sehen uns quasi gar nicht vor Mittag. Einer schläft immer. Ab Mittag beginnt das gemeinsame Leben und endet am frühen Abend. Einer geht schlafen. Gut so, dass Jan schläft, so kann ich in aller Ruhe an dem leckeren Brot mit Walnüssen und Oliven laben, dass er vorhin im Ofen gezaubert hat. Wir stehen vor den Selvagem und geben uns Mühe dort erst bei Sonnenaufgang einzutreffen. Der Mond geht leider um 1:30 schon unter und dann ist es wieder tiefschwarze Nacht. So segeln wir nur mit Groß über das schwarz glitzernde Meer Richtung Süd. Der Autopilot steuert an der Insel vorbei. Für den Fall des Falles, dass beide einschlafen.

Wir haben einen kompletten Tag Flaute hinter uns. Am Morgen noch 1 Knoten Fahrt. Gegen Mittag habe ich dann das schlagende Großsegel fallen lassen. Dann vier Stunden elendes, nervendes, Schlagen des Hecks in die alte Dünung und Schaukelpferdchen. Nein, wir haben den Schlüssel nicht gedreht. Wir haben es ausgesessen. So wie die alten Segler ohne Motor das auch gemacht haben. Hätte eh nix gebracht. Es wäre trotzdem Nacht gewesen, wenn wir angekommen wären. Um 22 Uhr dann wieder 5 Knoten Wind. Genug um uns mit vier Knoten segeln zu lassen und vor allen Dingen Druck im Segel zu haben, das das Schaukelpferdchen beruhigt. Mit Genua machen wir 8 Knoten, das wollen wir aber grade gar nicht. Die Sonne geht erst um 7:30 auf.


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  • 23:59
  • 20.09.2015
  • 30°32.9300'N, 015°55.1700’W
  • 169°/ 4 kn
  • Atlantico
  • Canary Islands / Graciosa
  • 22°/ 1017.0 hpa
  • 33°/ 9 kn
  • 2 m

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