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Abenteuer Grossstadt

Zurueck auf der Lady nach zwei Tagen Grosstadt. Die Lady schwimmt noch, und wir goennen uns einen ruhigen Tag mit ein bisschen Pool und Internet an Bord.

Der Ausflug nach Penang war schon fast wie nach Hause kommen. Lee und seine Freundin, chinesische Freunde, holen uns ab und fuehren uns ins beste Dim Sum Restaurant von Georgetown. Man darf sich das allerdings nicht schick und edel vorstellen. Plastiktische, Plastikstuehle, Plastikstaebchen, Schimmel an der Decke und knatternde Ventilatoren. Der Laden brechend voll. Wir haben Glueck, dass ueberhaupt gerade ein Tisch frei wird. Ist schon was anderes, mit Locals essen zu gehen, die erstens wissen, was sie bestellen und es dann auch noch in der richtigen Sprache tun koennen. ;-) Koestlich.

Montags gab es den Pass fuer Maya, Checkups fuer Mutter und Kind, Besuche in der Marina und viel Computerarbeit fuer Micha. Hurra, unser Baby hat einen Pass, wir duerfen endlich ausreisen. In Mayas Pass steht nun: ohne festen Wohnsitz. Das arme Kind.

Uebernachtet wird, wo auch sonst, auf der Chulia Street, unserer Strasse fuer saemtliche Besorgungen rund ums Boot. Denn ausser den kleinen Werkstaetten und Laeden, ist hier aucn die Backpackermeile. Eine Travellerlodge nach der naechsten, wir gehen zu Jim, dem langhaarigen Hippiinder mit Cowboyhut, bei dem wir schon oft nachmittags gesessen haben. Jim hat sogar ein Zimmer mit AC, welch Luxus. Doch dieses liegt leider zur Strasse hin. Maya stoert das alles ueberhaupt nicht, LKWs, Motorraeder, alles rast auch mitten in der Nacht durch die enge Chuliastreet, der Laerm scheint zwischen den Haeusern steckenzubleiben und nur durch unser Zimmer einen Ausgang zu finden. Egal, das gehoert dazu, dafuer gibt es warme Duschen und gutes Fruehstueck.

Frueh am Morgen ging heute unsere Faehre. Diesmal wollen wir nicht wegen Ueberfuellung zureuckgewiesen werden, Plaetze sind reserviert, aber das heisst gar nichts. Wer zu spaet kommt… Also schnell, schnell. Taxi bitte. Nee, zu frueh, nehmt ne Rikscha, sagt Jim. Die Rikschafahrer sind fast ausnahmslos alte Chinesen die aussehen, als wuerde sie der naechste Windhauch umpusten. Da sitzen wir nun also, inklusive Kind und Gepaeck im Fahrradwagen und werden kutschiert. Zu Fuss waere man fast schneller. Leid tut er mir, der arme Fahrer und fast bin ich versucht, eine zweite anzuhalten, um das Gewicht zu verteilen. Aber das ist natuerlich nur halb so romantisch. Unser Fahrer bekommt Trinkgeld, und die gute Tat wird gleich mit Plaetzen in der Faehre belohnt. Glueck gehabt.

Zwei Stunden Motorkraft bei Sonnenschein. Viele Passagier sehen gar nicht gut aus, ganz gruen im Gesicht, und die Plastiktueten, die ueberall zur Selbstbedienung haengen, wanderen verschaemt fuer den Fall der Faelle in viele Hosentaschen.

Hundemuede sind wir, doch nen bisschen laut, die Stadt. Morgen klarieren wir aus, nee, uebermorgen, oder so… Auf jeden Fall koennen wir jetzt, jederzeit und das ist ein sehr gutes Gefuehl.






  • 17:52
  • 19.07.2005
  • 06°18.17'N, 099°50.99E
  • Royal Yacht Club/Langkawi/Malaysia
  • -
  • 28°C
  • 2 SW
  • -

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