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Muringfall

Muringfall

20:26 Hmm. Herd ist komplett ausgefallen. Ne unschoene Geschichte. Aber ich hab mich heute schon so aufgeregt, dass ich darueber jetzt nicht schreiben will.

Also. Paya ist wunderhuebsch. Klares Wasser, weisser Sandstrand, die Insel wohl eine Meile lang und mit Urwald bewachsen. Zum Erkunden blieb natuerlich noch keine Zeit. Maechtig Schwell aus SW. Gute Mourings liegen hier, ankern ist verboten, strengstens verboten. Ein paar Mourings sind frei und wir haben einen Platz fuer die Nacht. Andere Segler sind nicht da. Zu rollig. Fuer uns mit dem Baby ist das mit dem rollig nur recht. Hab ich ja schon geschrieben. Ehemals war das hier reines Naturschutzgebiet. Zutritt verboten, Segler durften natuerlich halten, aber eben nicht ankern. Inzwischen ist der Marinepark allerdings der Oeffentlichkeit geoeffnet worden. Es gibt Tauchschulen, eine Spassplattform mit Sonnenliegen, Bar und Restaurant, das Riff ist zu Schnorcheln abgetrennt. Tja, so kann das gehen. Morgen schauen wir uns mal an was von den Korallen so uebrig geblieben ist. Doch Naturschutzgebiet ist es weiterhin und noch zwei vorgelagerte Inseln scheinen nur durch geschultes Unterwasserpersonal besucht werden zu duerfen. Nachts springen nur ein paar Hiwies auf der Plattform herum, ansonsten ist alles dunkel und unbewohnt. Hoffentlich werden wir morgen frueh nicht von Jettskies und Menschenmassen geweckt.

Der Schwell laesst gerade nach. Doch nen ruhiger Ankerplatz.

14:16 Lankavi muss warten. Auf dem Weg liegt die Insel Paya. Marinereservat. Also, Tauchplatz Nr.1 fuer Lankavi, steht im Crusing Guide. Der Wind blaest eh aus der falschen Richtung, der Schwell vom Indischen Ocean laesst uns wackeln wie ein Stehaufmaennchen und der Vortrieb kommt von Johann. Also was liegt da naeher als das kleine Pulau anzulaufen und einen Stop zu machen. Der Propeller muss eh geputzt werden und dabei kann mann ja mal einen Blick unter Wasser machen. Mensch, dass lassen wir uns doch nicht nehmen. Aus dreckiger Bruehe ist inzwischen ein tiefes Blau geworden, das Wasser ist glasklar. Hmm. Noch 10 Meilen, wir sind ganz aufgeregt.

Maya interessiert das alles nicht. Sie sitzt die ganze Zeit im Babyautositz in der Pflicht und kann sich der Bewegungen des Bootes nicht verwehren. Sie schlaeft. Ab und an versucht sie das Gesicht Richtung: >>Jetzt zeige ich ihnen wie laut ich schreien kann!<<, zu verziehen, dreissig Sekunden spaeter ist sie wieder eingeschlafen. Prima Sache.

11:10 Nen bisschen wenig Wind und auch nicht wie erwartet aus SW sondern aus NE. Der SW Monsum laesst also weiter auf sich warten. Na ja, vielleicht heute Nachmittag. Johann tuckelt im Standgas, die Lady zieht mit vollen Segeln hoch am Wind langsam nach Norden. Es ist wie nach Gefangenschaft, aus der Marina ausgebrochen zu sein, der Penangalltag faellt in grossen Brocken von uns ab und Ruhe kehrt ein auf die Lady. Endlich. Das Leben wird wieder so wie es sein soll. Langsam, das Kielwasser zeigt an, dass es weiter geht.

05:54 Drei Uhr. Unser neuer Wecker Maya, weckt uns puenklich. Nachts ablegen ist immer schoen. Die Stroemung im Kanal zwischen Penang und Festland geht mit bis zu drei Knoten. Also erst mal gegenan unter der laengsten Bruecke Asiens durch und schwupps, der Daimler surrt, alle System laufen o.k. Unser Hausboot hat sich zumindest schon mal wieder in ein Motorboot verwandelt. Die Nervoesitaet, mit Baby zu segeln, weicht der Routine. Navigation, Klarmachen von Deck und unter Deck. Alles prima. Ayam schlaeft.



  • 05:54
  • 25.06.2005
  • 05°24.28'N, 100°20.24E
  • Penang/Malaysia
  • Lankavi/Malaysia
  • 28,5°C
  • 2 NE
  • 0,5

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