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Wilde Meute

zurück in der Tyrrel Bay

Die kleine Insel Carriacou im Norden von Grenada ist ein Ort zum Hängenbleiben. Charterboote verirren sich nur selten hierher, und wenn, dann nur für eine Nacht. Die Bucht ist fest in Fahrtenseglerhand. Das Leben ist gemächlich, die Immigrationbeamte erledigen ihren Job mit einem breiten Grinsen, in der Miniaturhauptstadt gibt es einen straff durchorganisierten Fischmarkt mit zivilen Preisen und eine Dependance der lokalen Gemüsecooperative. Großartig, endlich wieder Obst, Gemüse und Fisch satt einkaufen. Gurken, für 1,50 Euro das Stück, ungefähr ein Drittel so groß wie eine deutsche Salatgurke, Möhren für 5 Euro das Kilo, in den Grenadinen, das war hart. Umso mehr genießen wir es, jetzt wieder aus dem Vollen schöpfen zu können.

Im Gleichschritt zieht die DAFNE mit. Unsere Kinder schlafen nicht nur auswärts, sie segeln auch gleich fremd und haben mir prompt etwas voraus, Segelerfahrung auf einem Katamaran. Während der Skipper und ich die gelungene Reparatur unseres Autopiloten durch die beiden Cheftechniker Micha und Rene genießen, hüpfen unsere Leichtmatrosen eine halbe Seemeile voraus auf dem Trampolin der DAFNE. Mit Sicherungsleine versteht sich. Bei uns herrscht himmlische Ruhe. Nur unter Genua zieht die MARLIN mit 6 Knoten Richtung Süden, IRON LADY’s Rumpfgeschwindigkeit, ein Spaziergang mit unserer neuen Dame.

Als Ausgleich für die Ruhe gibt es heute das umgekehrte Programm, insgesamt 5 kleine Mädchen rasen als Tiger, Katzen oder Prinzessinnen verkleidet über das Deck, ein Sturm kann nicht lauter sein. Der Skipper verzieht sich ins Pilot House und schaltet mental ab. Krawumm macht es wieder an Deck, der Tiger hat den Hasen gefressen, oder geküsst? Wer weiß das schon, wir dürfen jedenfalls nicht mitspielen und haben nur für das leibliche Wohl zu sorgen. Pfannkuchen zum Frühstück sind erwünscht, für die „international pancake competition“. Deutsche gegen amerikanische Pfannkuchen. Ich frag mich nur, was der Preis für den Gewinner ist, ich fürchte, es wird die Erlaubnis zur Austragung aller folgender Sleep Overs sein. Ob ich vielleicht morgen früh doch besser Zucker und Salz verwechseln soll? Kann ja jedem mal passieren.






  • 21:37
  • 27.07.2013
  • 12°27.4000'N, 61°29.1744’W
  • -
  • Tyrrel Bay / Carriacou
  • Bonaire
  • 28°
  • 8 kn/E

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