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Inside the Reef

Private Inseln und was der Atlantik uns schickt.

Auf der berühmten ToDo Liste für unser schickes rotes Feuerwehrboot steht jetzt nicht mehr viel. Eigentlich nur noch der Wassermacher. Das uns hier keine 10.000 Euro zur Verfügung stehen ist klar. Deshalb fällt Spectra und EchoTec aus. „Zugeschaut und Mitgebaut!“, so heißt die Devise. Die Einzelteile für unseren sind in den USA günstig zu kaufen und nach dem ich mir gestern die Installation von meinem Freund Rene angeschaut habe, ist das Projekt eigentlich auch nicht besonders schwierig. Vor allen Dingen haben wir etwas, was auf der LADY immer fehlte. Platz. Auch der YACHT IN TRANSIT Import nach Grenada hat ja besser geklappt als ich dachte. Siehe Batterien. Also denn mal los. CAT Pumpe, 24V Antriebseinheit, ein paar Ventile, Filter und Manometer und zwei Membranen. Dann sollte der ToDo Eintrag mit dem Trinkwasser auch gestrichen werden.

Wir haben gegen Mittag verlegt, hinter die kleine Insel „Petit Vincent“. Ein acht Meter tiefer Kanal lädt mit türkisen Wasser zum Ankern ein. Dahinter ein paar hundert Meter Riff, auf der sich die Brandung des offenen Atlantik bricht. Das war es, was wir so lange in den patagonischen Kanälen um Kap Hoorn vermisst haben. Nur das das kleine Inselchen in Privatbesitz ist, dass stört vor allen Dingen Maya und Lena. „Warum dürfen wir nicht an den weißen Sandstrand? „Betreten verboten“ Auf Grenada gibt es so ein Gesetz nicht, denn alle Strände sind für alle da. Aber „Petit Vincent“ das gehört schon zu St. Vincent. Und da sind die Gesetze wohl anders. Also versuchen wir im Riff zu schnorcheln, aber die 20 Knoten Wind ohne Schatten, dass ist für unsere Jungtaucher noch etwas zu wild. Sie sind begeistert von den Fischen, aber das üben wir besser morgen noch mal in Lee der kleinen Insel.

Abends wird der Himmel schwarz und es frischt auf 25 Knoten auf. Die angesagte Tropical Wave zieht über unsere Köpfe hinweg. Der Ankerplatz wird etwas wackelig, es klappert im Rigg, wir aktivieren den Ankeralarm auf dem AIS von Vesper Marine. Das braucht fast keinen Strom, läuft immer durch, hat einen eigenen LCD Bildschirm und sendet auch unsere Position. Möchte ich nicht mehr missen, dieses kleine Ding. Der Ankeralarm ist prima, wir sehen wie die MARLIN vor der Kette hin und her schwoft. Den Anker habe ich natürlich schon schnorchelnd kontrolliert. Der hat sich tief im Sand eingegraben. Mitten in der Nacht fängt es an zu piepsen. Erst mal für mich, mit einer leichten Hörschwäche ausgestattet, unhörbar. Aber Nathalie wird wach. Da haben wir den Radius doch etwas eng gesetzt. Hat das Gerät nicht mehr genug Satelliten in View, wird die Position wohl etwas ungenau, was am GPS liegt. Der Rest der Nacht verläuft ruhig, bis auf Kinder die ins Bett der Eltern wollen. Nene, das wollen wir ihnen ja grade abgewöhnen.



  • 23:59
  • 28.06.2013
  • 12°32.5000'N, 61°23.1400’W
  • -
  • Petit Martinique / Grenada
  • St.Vincent and the Grenadines
  • 28°/Rain
  • 15-20kn/E
  • 1m

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