• volle Backski…
  • Weihnachtsbau…
  • Wieder zu Hau…
  • Wieder zu Hau…
  • Obviously
  • PACTOR
Videos
  • Hafentag
  • Hombroich
 

Dialyse

Kampf den Algen

Heute morgen um 8 bekommen wir das Ok der Marina Coral Cove für unseren Liegeplatz. Micha holt Rene von der Mira als externes Bugstrahlruder zu Hilfe und los geht’s. Zwischendurch werden noch ein paar Runden Rückwärtsfahren im Ankerfeld geübt, mit der MARLIN, nicht mit dem Dinghi natürlich. Der Radeffekt ist genau umgekehrt, wie bei der Lady, MARLIN mag nur IM Uhrzeigersinn rückwärts einparken und nicht dagegen. Glücklicherweise liegt unser Liegeplatzperfekt für das Im-Uhrzeigersinn-Einparken und mit ordentlich Schwung und zweimal vorwärts-rückwärts-seitwärts-ran, parkt Micha unsere 18 Meter Schiff so souverän ein, als wäre es ein Smart. Gut gemacht. Das externe Bugstrahlruder hätten wir gar nicht gebraucht, einen Kaffee als Dankeschön gibt es trotzdem.

Kaum ist der Frühstückstisch abgeräumt, fährt Dan eine kleine unscheinbare Maschine auf den Steg, langer dicker Schlauch durchs Küchenfenster direkt ins Mannloch des Tankes, kleiner Schlauch in den Einfüllstutzen und Maschine läuft. In den nächsten zwei Stunden wird unser Diesel angeblich ca. 6mal komplett umgewuchtet, durch die Maschine gejagt, gefiltert und wieder zurückgeschickt, eine Blutwäsche für den Treibstoff. Ob es hilft? Wir sind skeptisch, und Dan, nachdem Micha nochmal berherzt auf den Boden des Tankes gegriffen hat um eine schmierige Schicht Algensatz an den Fingern heraufzubefördern, leider auch. Das einzige was hilft, ist Zeit und Bewegung, meint er. Ich meine, dass das Zeug so unfassbar klebrig ist, dass es vielleicht gar nicht bis in die Dieselfilter kommt, sondern einfach da unten weiterleben könnte, so lange es uns nicht ärgert. Dieselfilter habe wir zumindest seit Suriname an Bord, mehrere, Fall der Fälle.

Maststufen haben wir auch seid heute, zwei Stück, ganz oben auf luftigen 24 Metern Höhe, als Ausguck statt Krähennest, oder als Arbeitsplattform, damit die MARLIN irgendwann ein Ankerlicht, eine WiFi-Antenne und ein neues Kabel für den Windmesser bekommen kann. Das beste jedoch an Coral Cove ist und bleibt das Schwimmbad. Heutiges Erfolgserlebnis: Auch Lena kann jetzt ohne Flossen, ohne Schwimmflügel und ohne Absaufen schwimmen. Wenn das mal keine Tagesbilanz ist, könnten wir fast morgen die Füße hochlegen. ;-)



  • 21:42
  • 08.05.2013
  • 10°40.8230'N, 61°37.9250’W
  • -
  • Chaguaramas/Trinidad
  • Grenada
  • 28°
  • VAR
  • 0 m

LOGBUCH ARCHIV

May 2013
M T W T F S S
« Apr   Jun »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.