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Aufgehalten

Cusco – Winter 2012

Uns gefällt es wieder mal so gut, dass wir einfach nicht wegkommen - auch nicht wollen. Wir haben uns so weit an die Höhenluft der Anden gewöhnt, dass wir zumindest keine Kopfschmerzen mehr bekommen, so lange wir uns nicht zu sehr bewegen geht es. Die Kinder haben am wenigsten Probleme damit, doch gestern ist Maya ausgefallen. Krank: Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Ausschlag am ganzen Körper. Nathalie ist sich nicht sicher und so wollen wir ins Hospital, aber die wollen lieber vorbeikommen. Die Diagnose des netten peruanischen Arztes ist kurz und knapp. Scharlach. Gut das es Penicillin gibt. Maya, geniest ihre Krankheit in vollen Zügen und Micha braucht am Freitag abend mal ne kurze Familienauszeit. Und so streune ich über den Plaza de Armas, dem Zentrum des wunderschönen Cuscos, gönne meinen Bandscheiben eine Massage und stehe dann mit einem Bier in der Hand unter einem der alten Steinbögen und schaue dem bunten Treiben der Touristen und der Peruaner zu. Es soll spät werden, den Cusco hat ein buntes Nachtleben zu bieten.

Entsprechende Startschwierigkeiten begleiteten meinen heutigen Tagesanfang, meine Familie lacht. Immerhin, unsere Reise Versicherung meiner Barclaycard hat den Autoeinbruch Einbruch in Chile inzwischen bezahlt und ich habe mir gestern eine neue Lederjacke und einen warmen Pullover geleistet. Schluss mit Dauerfrieren sobald die Sonne weg ist. Cusco ist sehr billig, wenn man weiß wie es geht. „Was soll das kosten?“ „220 Soles. Aha!“ Man bietet 50, um schon mal klar zu machen, dass man Bescheid weiß. Der peruanische Händler, sieht jetzt schon, dass wir keine Touristen sind. Dann kommt der wichtige Part, auf den man sich halt vorher vorbereiten muss. Man zückt seine Brieftasche und bekommt genau 85 Pesos zusammen. „Haben oder nicht haben?“ Der Peruaner kann dem Anblick von Geld nicht wiederstehen, wird das Geld annehmen und der Handel ist perfekt. Sein anderes Geld hat man in einer anderen Tasche. Würde der Peruaner sehen, dass man noch mehr Geld hat, würde das nicht funktionieren. Das Ganze hat mir der englischblütige Automechaniker in Arequipa erklärt – nachdem ich seine Rechnung aber schon bezahlt hatte ;-)

Morgen geht es dann weiter nach Ollantaytambo. Von da aus geht es nach Machu Picchu, dem nördlichsten Punkt unserer geplanten Reise, doch wie wir halt immer so sind, wollen wir, wenn wir schon mal hier sind, in den Manu National Park, der etwa acht Autostunden nördlich von Cusco liegt.



  • 17:14
  • 25.08.2012
  • 13°30.8330'S, 071°58.7145’W
  • By Car / East
  • Cuzco / Peru
  • Machu Picchu / Peru
  • 22°
  • 0 kn
  • 0 m

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