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Welcome back in the MATRIX

Iron Lady on the road again!

Südafrika fing ja schon damit an, dass wir als erstes mal nach ein paar Tagen einen 23 Jahre alten Mercedes erworben hatten, die betagte Johanna. Die Folge war eine total affengeile Zeit, ich glaube drei Jahre und wären da nicht höchsteigenartige Sachen im Leben des W aus D passiert, würden wir jetzt auf ner Farm in Südafrika leben. Doch was nicht sein sollte, sollte nicht sein und die Erinnerungen sind ja auch schön, die kann mir wenigstens keiner wegnehmen und das Schlechte vergisst man, das Gute bleibt im Kopf. Gut so und so sind wir jetzt ums Kap Hoorn, durch die Kanäle und was machen wir als erstes? Wir kaufen ein Auto. Gelernt haben wir auch in Südafrika: Sparen an der falschen Stelle bringt ja nun gar nichts. Also Baujahr 1999 und gut erhalten. Toyota hatte ich schon mal, war prima und der 4 Runner, na, dass ist doch erste Wahl. Weiß ist ne gute Tarnfarbe in den Anden, gut gegen die Hitze in Peru und Bolivien und überhaupt nehmen wir hiermit erst mal Abstand von anderen Plänen. Wie auch immer. Der Deal ist perfekt, denn den Tip hat uns Stefan gegeben und geholfen beim Kauf auch und wenn wieder weitersegeln übernimmt er das Auto zum gleichen Preis mit neuen Reifen. Ein Satz neue Reifen für ein paar Monate Auto, ist doch ein cooler Deal, jetzt dürfen wir nur keine Beulen reinfahren oder uns das Ding klauen lassen. Ob die Alarmanlage da hilft? Die Rücksitze kann man umklappen und es entsteht ungefähr die gleiche Fläche unserer Vorkabine, nur so für den Notfall. In der LADY schlafe ich ab zwei Uhr nachts ja auch immer mit drei Frauen in dem kleinen Bett, weil dann Maya und Lena zu uns ins Bett kommen. Also keine große Änderung und ans motoren haben wir uns ja auch schon gewöhnt.

Aber vorm Spaß kommt ja immer der Ernst und haut einem auf die Schulter. Heute Morgen also erst mal früh aufstehe. Mein VISA läuft übermorgen ab, dann bin ich hier illegal. Das mögen die Chilenen gar nicht. Strafen, nix mit Ausreisen und jeden Tag bei der Polizei melden. Oder Knast. Brauche ich gar nicht. Nach sechs Mal: „Ne, hier biste falsch!“ komme ich an den richtigen Tisch an die richtige Dame. „Kommste mit Deinem Flugticket für den 2.6. ausgedruckt zu mir und ich gebe Dir die Verlängerung.“ „Ohne Strafe?“ „Ja, ohne Strafe!“ Mir bleibt eine zweitägige Reise ins nahe Argentinien erspart. So, jetzt zum Dingsdaamt. RUT heißt die Zahl, die ich brauche um das Auto zu kaufen. „Unser Computersytem ist komplett geoutet!“ Zwei Stunden sitze ich beim Amt und warte. Gut das es dass iPhone gibt und dieses neue Backgammonspiel. Vor allen Dingen weil ich immer gewinne. RUT heißt Steuernummer. So, jetzt ist es amtlich. Wir gehören dazu, haben diese Sonnenbrillen auf und schweben und wabbern in der Matrix. Vorstufe von der permanenten Aufenthaltserlaubnis. Mit der RUT kann man nicht nur Autos kaufen, sondern auch Farmen, Land und Häuser. „Gehe über LOS. Ziehe 120.000 Pesos ein.“ Wie war das noch? Jetzt noch die Verkäufer, ein Ärzteehepaar, die mir natürlich erzählen wo unsere Kinder am besten zur Schule gehen und wo Nathalie wie arbeiten kann. Schluss! Ich will nicht mehr. Dann sitze ich glücklich im Auto. Komisches Gefühl. Ich hole die Familie ab und ab aufs Land und erst mal Gelände fahren. Das kann er gut. Unser erster 4X4. Wir kommen an einer Straße an mit dem Schild „Only 4X4!“ aber wir trauen uns noch nicht. Bis zu dem Schild war schon ausreichend geländig genug. Mit dem Merdi wären wir da schon längst steckengeblieben. So. jetzt reicht es aber. Morgen früh fahren wir nach Valdivia. Nathalie fliegt am Freitag nach Deutschland.



  • 22:22:00
  • 22.05.2012
  • 41°30.0000'S, 072°59.2800W
  • Mouring
  • Club Nautico Reloncavi / Puerto Montt / Chile
  • Valdivia / Chile
  • 09°/ 1020 hpa
  • 05kn, N
  • 0m

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