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Endspurt

Ein arbeitsreicher Tag.

Weiter geht es mit den Vorbereitungen für den Süden. Die Werkstatt hat tatsächlich alle bestellten Sonderanfertigungen bis zum Mittag fertigbekommen und so verbringt Micha den Tag abwechselnd in der Backskiste und im Mast um alles wieder einzubauen. Die Teile passen perfekt, der Skipper strahlt. Kaum sind die Toggle der Wanten wieder an Ort und Stelle, baut er den Beschlag am Vorstag aus und bringt ihn als Muster in die Werkstatt. Kein Problem, machen wir Euch fertig, bringen wir morgen vorbei.

Währenddessen nähe ich im Akkord die beiden Taschen fertig, die nun achtern an der Reling hängen und jeweils 100 Meter Polyesterleine beinhalten. Unverzichtbar zum Festmachen in den engen Fjorden des Südens. Die zweiten hundert Meter Leine aufzuschießen ist eine Knochenarbeit, das Seil ist komplett verkinkt, da es sich um die letzten Meter auf der Rolle mit dementsprechend klein gedrehtem Durchmesser handelte. Danach ist die Seenotrettungsbox angesagt. Mit Maya und Lena sichte ich den Inhalt, tausche Medikamente und Essen aus, erneuere die Ziplocks, in denen alles wasserdicht verpackt ist und füge auf Wunsch der Kinder eine Zahnbürste, Zahnpasta und ein paar Pixibucher hinzu. Hoffentlich werden wir sie nie benutzen müssen. Nebenbei wird weiter gestaut, geräumt, verzurrt und verzerrt, nichts soll durch die Gegend fliegen, auf den nächsten 1000 Meilen muss alles perfekt sein.

Um fünf ist die gesamte Familie geschafft, kurz davor, den Tag Tag sein zu lassen, doch noch ist die Backskiste nicht eingeräumt und der große Einkauf für Frisches fehlt auch noch. Arbeitsteilung ist angesagt. Mit Maya mache ich mich auf den Weg zu einem kleinen lokalen Marktplatz, einer Halle, in der wir Eier, Gemüse, Fleisch und Brot bekommen. Der Eiermann packt uns handverlesen zwei Paletten mit den besten Eiern ein, im Gesundheitsladen bekommen wir die fehlenden Haferflocken und das Vollkornmehl und der Gemüsemann sucht uns die frischeste Ware aus. Netterweise trägt er uns mit einem Kumpel alles direkt zum Taxistand. Auch das ist erledigt. Die Wasserlinie liegt sicher 10 cm tiefer, nachdem wir alles verstaut haben. Ein gutes Gefühl, genug haltbare Vorräte für ein halbes Jahr und genug Frisches für einen Monat. Freiheit. Wo auch immer es uns nun gefällt auf dem Weg nach Ushuaia, wir werden bleiben können!






  • 22:00:00
  • 13.12.2011
  • 38°02.4542'S, 057°32.2828'W
  • -°/0kn
  • South Atlantic
  • Mar del Plata / Argentinia
  • 22°/1010hp
  • 18kn/ESE
  • - m

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