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Stimmung steigt

calm seas

Die ersten 24 Stunden sind wirklich immer die härtesten. Heute Morgen hingen noch alle, insbesondere die seekranken Crewmitglieder in den Seilen, und waren zu wenig mehr als einem Stöhnen oder Grunzen zu bewegen. Nachdem auch Micha morgens seinen Schlaf nachgeholt hatte, haben wir uns daran begeben, die Crew wieder zum Leben zu erwecken. Topf Nudeln mit Brokkoli und Würstchen auf den Herd, Wasser austeilen, Crew in warme Klamotten stecken und ab an die frische Luft. Der Hunger kommt von allein in der Meeresbrise. Etwas zögerlich werden die erste Nudeln skeptisch in den Mund befördert, dann hauen alle kräftig rein und in Nullkommanichts ist der Topf leer. Micha und ich baumen die Genua aus, was zusätzlich Ruhe ins Schiff bringt. Die Stimmung steigt mit jeder verdauten Nudeln und Marcia ist immerhin wieder so fit, dass sie sich mit den Kindern im Cockpit unterhalten kann, während ich das Chaos der Segelnacht beseitige, Matratzen aufräume, Spucktücher verstaue. Micha holt eine weitere Mütze Schlaf nach. Aus dem Cockpit dringen Gelächter und Gesprächsfetzen zu mir: „Ok, Marcia, now we teach you German. Look, flag in German is Flagge, say it. – Flogge- No, Flagge, try again. – Flagge. – Yes, very good. And this is a foot, in German Fuß.” Also, alles in Butter auf’m Kutter.



  • 14:30:00
  • 04.12.2011
  • 37°04.7820'S, 056°34.5763'W
  • 227°/5,4kn
  • South Atlantic
  • Mar del Plata / Argentinia
  • 21°/1018hp
  • 10kn N
  • 1,5m

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