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Alte Autos, wunderschöne Stadt und geshifteter Skipper

Stranger on IRON LADY

Mit dem Stranger, meine ich vor allen Dingen mich selbst. Da paddel ich an Land und im Supermarkt an der Fleischtheke fällt mir auf, dass ich keinen Bootsschlüssel mehr habe. Verloren? Oh Gott – Nicht schon wieder so eine Geschichte.

Die 8 Meilen von Riachuelo nach Colonia waren wirklich nicht besonders anstrengend. Nur vom Pampero war noch viel alte Welle übrig und das war natürlich nicht besonders schön. Auch der Ankerplatz hier in Colonia ist extrem rollig. Direkt neben dem Ankerfeld, wo ich alleine mit einer anderen deutschen Yacht liege fließt die Hauptrinne vom Rio Uruguay vorbei um die Ecke. Der Ankerplatz ist nach Norden und Westen vollkommen ungeschützt. Lang bleibe ich hier nicht. Die Marina ist eine der teuersten in Uruguay und auch rollig.

Hauptpunkt war ja mal wieder WiFi zu haben. Das hat auch direkt geklappt. Die neue Antenne oben auf dem Mast bringt es voll. Im Boot mit dem MacBook habe ich gar keine Netze (is aber auch Stahlboot), im Cockpit habe ich zwei, aber so schwach, dass ich mich nur mit dem MacBook gar nicht erst verbinden kann. Mit der LunaWlan oben auf der Mastspitze habe ich über 10 Netze. Mit einem kann ich mich sofort verbinden. Zwei andere benötigen ein Passwort, wo ich jetzt erst mal mit dem MacBook einen Kaffe trinken gehen müsste, die mir dann bestimmt jenes geben würden. Ich bin gut 500 Meter von Land entfernt. Auf jeden Fall kann ich in aller Ruhe mit Nathalie skypen und das ist die Hauptsache. Mit der Antenne muss noch weiter getestet werden.

Ich klariere unkompliziert an der Bordwand des Prefectura Bootes ein. Auf Spanisch ist das alles easy. „Bring mir zwei Kopien von Deinen Rollo vorbei. Beide Seiten. Wenn Du nach Buenos Aires ausklarieren willst, musst Du zum Zoll im Buquebus Terminal.“ „Gracias. Kann ich mein Dinghy hier bei euch liegen lassen?“ „Kein Problem.“ Colonia mag ich ja als Stadt total. Ist wirklich schnuckelig. Die Altstadt ist halt total pittoresk und Pauschaltouristenverseucht. Aber mit einem bisschen Fragen, kommt man schnell in die Teile der Stadt wo die Einheimischen einkaufen. Ich bekomme schnell, mein LAN Kabel, was noch fehlte, einen USB HUB und überhaupt. Die Sonne scheint, ich trinke mir eine Dose Bier und schaue den Menschen zu. Ein komisches Volk. Ich sollte mich bei Gelegenheit mal mit der Geschichte von Uruguay beschäftigen um zu verstehen, wie sich diese Kultur zusammensetzt. Aber morgen früh ist erst mal Bürostunde. Auf dem Lunatronic Desktop warten ein paar Task dringend auf Erledigung.

Schlussendlich noch ein paar Worte zum Thema Navigation. Ich habe für mein iPhone für 11 Euro einen Kartensatz Karibik bis Südamerika von Navionix erstanden. Also, was sich lohnt, das lohnt sich. Die Karten sind das Beste, was mir bisher unter die Finger gekommen ist.

Den Bootsschlüssel hab ich übrigens einfach in der Tür stecken lassen.






  • 22:48:00
  • 04.04.2011
  • 34°28.0140'S, 057°51.1288'W
  • 0°/0kn, Anker
  • Colonia del Sacramento, Uruguay
  • Buenos Aires, Argentinien
  • 20°/1013hpa/56%
  • 18°
  • 10kn/NW
  • 0,0m

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