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Blauwasserseminar

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Letzter Tag alleine zu Hause.

Der Südost ist stetig und grade eben tauchen zwei Robben neben der Bordwand auf und begrüßen mich. Fast wie zu Hause in Südafrika, wo es ja auch die Hafenrobbe gibt, die mich morgens immer besuchen kommt. Hier sind es aber viel mehr Robben und ständig hat eine einen riesigen Fisch im Maul. Ich sitze in eine warme Decke eingewickelt und schaue der Sonne zu, wie sie in der schwarzen Mauer am Horizont versinkt. Ob Stefan wohl morgen Regen aus Deutschland mitbringt? Der kommt nämlich morgen. Ich muss eh nach Montevideo. Mit dem Bus. Das ist nicht weit und billig ist es auch. Anderthalb Stunden. Also hole ich ihn vom Flughafen ab.

Was mich nach Montevideo treibt? Die Sicherheit meiner Mitsegler, die allesamt in der kommenden Woche auftauchen. Die Rettungsinsel ist zum letzten Mal in Auckland gewartet worden und somit ist es aber auch mal Zeit nach 6 Jahren für ne neue Plakette! Ich darf dabei sein, wenn sie aufgemacht wird. Teurer Spass so was. Aber im Gegensatz zu der Kaffeefahrt von Kapstadt nach Rio, geht es ja nun doch nen bisschen mehr in die eng aneinanderliegenden Isobaren. Da hab ich dann doch nen schlechtes Gewissen gehabt. Morgen wissen wir Meer.

Blauwasserseminar

Sönke und Judith von der HIPPOPOTAMUS, haben das Blauwasserseminar auf der BOOT realisiert. Dazu gab es ja in den letzten Jahren schon viele Ansätze, aber keiner hat es geschafft. Also – Alle zukünftigen Weltumsegler: Nix wie hin! Da gibt es ordentlich was zu hören und zu sehen, wie man es richtig macht. Das ist ja so nen bisschen das Hobby der deutschen Segler. Besser gesagt, es ist international das Hobby vieler Segler. Ist ja auch spannend. Manchmal kommt es mir sogar so vor, als wenn die Vorbereitung so manchem mehr Spaß macht als das eigentliche Segeln. Deshalb hab ich ja auch heute die Solarpanele abgebaut. Schon gesehen auf dem Foto? Die LADY sieht jetzt aus wie ne Fahrtenyacht im Hamburger Hafen. Ohne Geräteträger, ohne Sonnenbimini und all den Kram den ich immer gerne dranbinde. Ach so, ich wollte ja noch nen bisschen was zum Blauwasserseminar schreiben. Wichtig: Wir (Nathalie und ich (weniger als Nathalie)) haben 45 Minuten um sieben Jahre Weltumsegelung auf den Punkt zu bringen. Und dabei haben wir immer noch nicht unseren Ausgangskurs gekreuzt! Und ich muss nix über PACTOR erklären, das weiß Sönke auch gut. Wie auch immer. Ich find das toll mit dem Seminar. Alle kennen uns – wir kennen keinen. Hahahah! Aber Kennenlernen ist ja auch immer das Schönste. Das prickelt doch immer so schön. Hansa Brause. Oder wie war das. Ne. Ich hab erst ein halbes Bier.

Nathalie hat nen Ticket gekauft um mich in Südafrika abzuholen, weil sie wahrscheinlich vermutet, dass ich sonst nie wieder nach Hause komme. Gut geraten! Aber zur BOOT komme ich natürlich gerne und wegen meinem Zahnarzt, meiner Krankenkasse, wegen dem Finanzamt und was war mir sonst noch wichtig an Deutschland? Mein Papa. Und meine Schwester. Also muss ich spätestens Sylvester in Knysna sein. Sind ja nur 4000 Meilen und die Forties dazwischen. Wird schon werden. Ich bin da guter Dinge. Hab heute die Überweisung an Petrus gemacht. Spende! Für fair winds. So geht der letzte Abend alleine seinen Weg. Die Sonne ist weg und ich bekomme kalte Finger beim Schreiben. Alles in Budder auf’m Kudder.






  • 19:12:00
  • 24.10.2010
  • 34°52.4890'S, 055°16.8590'W
  • 0°/0kn
  • Piriapolis, Uruguay
  • Montevideo, Uruguay
  • 17,5°/1015hpa 6/8
  • 15°
  • 15kn/SE
  • 0m/SE

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