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Traumauto

Wollte immer schon mal FORD fahren

Stefan hat grade angerufen, als ich mal wieder in den Bodendruckkarten sinnierte. Passt doch! Der hat voll die Freude in den Backen und ich bin irgendwie mit dem linken Fuß doof umgeknickt. „Aua!“ Muss das jetzt sein? Scheiß Altwerden. Ständig muckt die Karre.

Auf dem Weg zur Wäscherei stoße ich auf QAA 8027. Na, wenn ich jetzt grade nix zu tun hätte, QAA 8027 und ich, wir würden die dicksten Freunde werden. Die LADY würde ich Hafen liegen und ich durch Südamerika gurken. Echt. Ich hab ein Fabel für Autos, die kurz vor ihrem Ende sind, aber dafür Charakter haben. Dieser Ford ist doch wunderschön. Oder?

Ich putze mich grade durch Küchenschubladen, einen Riesensack mit Wäsche in die Laundry, zwischendurch entspanne ich mich. Gestern Abend wollte ich ins „Rondela“. War extra spät. Aber tote Hose. Hier ist echt der Hund begraben. Das ist mitten im Winter in der Hafenkneipe von Makkum mehr los. Na denn. Agustin hat angerufen und gemeint, dass Montevideo auch ziemlich entspannt sei. Macht nix. Habe genug anderes zu tun. Halt nicht so, wie Anfang des Jahres in Südafrika, als ich vor lauter Party fast vergessen hab, dass ich ja lossegeln will.

Wetter

Ich lese mich durch die Sailing Guides und Jimmy Cornell. Irgendwas stimmt da nicht. Ich male die Routen von Jimmy in die Karte und schüttel den Kopf. „Was’n hier los?“ Das kann der doch nicht ernst meinen. Oder hat sich das Weltklima wirklich so sehr verändert, dass man auf die alten Routen eben nicht mehr vertrauen kann. Da wo Jimmy Westwind verspricht, saust auf meinen aktuellen Charts ein Tief mit SE nach dem anderen durch. Mache ich einen Fehler? Wenn es nach Jimmy gehen würde, wäre das Südatlantikhoch viel nördlicher und stetiger, die Westerlies ab 33°S zu finden, manchmal müsste man auf 40° Süd runter. “Ahaa!“ Unser Wetterfrosch Poldy, der das Wetterrouting machen soll, fragt, warum ich den überhaupt Süd gehen will. „Ahaa!“ Scheint ne spannende Geschichte zu werden. Wie immer.

Im Supermarkt hatte ich schon so ne Uruguay-Bong in der Hand. Ich meine das Ding aus dem die alle hier ihren Mate trinken. Die sind total abhängig nach dem Zeug, das hat auch Leonardo vom Zoll gestern betätigt. „Ist aber keine Droge, so wie viele Leute meinen.“ Na denn. Im Supermarkt ist eine Seite eines Ganges nur mit den verschiedensten Sorten des Mate Tee’s bestückt. Hab mir dann aber gedacht, dass ich schon genug Abhängigkeiten habe. Brauche keine neue. Das fehlt noch, dass Skippa Mischa jetzt mit ner Thermoskanne mit heißem Wasser und und nem Mate Bong durch die Gegend läuft. Muss dringend mal nen Photo machen, damit ihr mich versteht.

So, jetzt mal Schluss mit der Entspannung beim Logbuchschreiben. Muss die Wäsche noch auspacken. Ist es erst mal dunkel auf der LADY, dann sieht man nicht mehr viel. Und morgen will ich die alten Solarpanels runter holen. Und und und...



  • 15:56:00
  • 23.10.2010
  • 34°52.4890'S, 055°16.8590'W
  • 0°/0kn
  • Piriapolis, Uruguay
  • Montevideo, Uruguay
  • 17,5°/1016hpa 8/8
  • 15°
  • 8kn/SE
  • 0m/SE

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