• Zu lange in Kuba?
  • Aufputschmittel auf Norwegisch
  • rainy season
  • Mann, bin ich fluessig
  • Doch auf der Flucht?
  • Angriff der Teutonen
Videos
  • Schlußlicht
  • Machu Picchu, Teil 2
 

Schweben

Just Sailing

Eine Nacht wie sie nicht besser sein könnte. Ruhe. Sternklarer Himmel. Es ist kalt. Aber eine angenehme Kälte. Nebel kommt auf. Der Motor ist still. Ein unendlicher Sternenhimmel steht über der LADY und beleuchtet die Szenerie. Eigentlich dürften wir uns gar nicht bewegen, doch seit ein paar Stunden haucht Petrus uns mit seinem eisigen Atem in die richtige Richtung. Ganz langsam. Ich trinke meine Wache wie ein gutes Glas Rotwein in kleinen Schlucken und ein Gefühl von Wärme breitet sich in meinem Magen aus. Die Genua, ausgebaumt am Schlagen gehindert füllt sich langsam und zieht 11 Tonnen Stahl über die spiegelglatte Meeresoberfläche. Allein und Ruhe. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit. Immer wieder schaue ich hoch in die Sterne. Das kann mir keiner wegnehmen. Das ist mein Bild, abgespeichert. Wir haben 30° Süd erreicht, 30 Meilen vor der südlichen Küste Brasiliens und ziehen gemächlich, stolz und tiefenentschleunigt Süd. So langsam komme ich auf den Geschmack.



  • 00:10:00
  • 06.10.2010
  • 30°35.7200'S, 049°51.9900'W
  • 256°/2,8kn
  • Atlantik, Brazil
  • Rio Grande, Brasil
  • 19°/1016hpa crystal night sky
  • 18°
  • 5kn/E
  • 0,25m/N Swell

LOGBUCH ARCHIV

October 2010
M T W T F S S
« Sep   Nov »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.