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Segeln mit Kindern

Fünf Meilen in die nächste Bucht

Gegen Mittag erst kommt unser Besuch der PROCELARIA und grade Maya ist immer etwas ungeduldig, aber auch mit allem derzeit. Es muss immer alles ganz schnell gehen. Man merkt Deutschland. „Hey Maya, komm mal runter“, ich nehme meine Tochter in den Arm. Ob das bei Kindern auch so ist, wie bei Erwachsenen, dass sie sich erst einmal auf die Ruhe und Gelassenheit an Bord einlassen müssen? Bestimmt. Jetzt im Urlaub kann man mal von dieser Lebensweise kosten, aber ruhig werden und das Leben entspannter sehen, dass geht erst, wenn man mal ein paar Wochen einen Ocean hinter sich gebracht hat. Komisch, eigentlich konnte sie das besser als wir.

Ich schnappe mir meine beiden Töchter setzte sie ins Dinghy und wir rudern am Ufer entlang, bis die LADY nicht mehr zu sehen ist. Und da kommt Ruhe auf. Wir beobachten die Fische, die um unser kleines Dinghy schwimmen, die Seesterne an den Felsen, zählen die Seesterne. Auch Maya und Lena entschleunigen jetzt langsam. Schade, dass die beiden noch nicht richtig schwimmen können. Aber das wird von alleine kommen. Sie sind beide kurz davor und jeden Tag schwimmen wir ums Boot. Ne laute Angelegenheit, weil man ja nicht stehen kann. Aber schlimmer wäre es, wenn sie kein Salzwasser mögen würden.

Wir verlegen am frühen Nachmittag in eine der nächsten Buchten. Zwei Stunden tuckern und langsam mit Genua segeln auf ruhiger See. Doch was für uns Erwachsene so wunderschön ist muss für unsere Kinder nicht unbedingt so schön sein. Nathalie und ich sind etwas nervös was das angeht, weil wir ja unsere gemeinsame Zukunft planen und uns natürlich fragen in wie fern wir diese unseren Kindern diktieren können, doch in diesem Alter ist noch das was die Eltern machen toll und folgenswert. Unsere Kinder sind inzwischen aus Deutschland, vom Leben in der Familie, vom Kindergarten gewohnt immer Programm zu haben. Auf dem Boot ist das anderes und alles muss sich finden. Leben und Leben lassen. Es ist schön, dass Nathalie und auch ich endlich mal Zeit für unsere Kinder haben, ohne den Tag zu verplanen. „Wir kennen genug andere Boote, bei denen das geht. Also schaffen wir das auch,“ ich nehme Natale in den Arm und drücke ihr einen Kuss auf die Stirn.

Gegen Abend fällt der Anker vor der idyllischen Insel Ilha do Cotla. Wir sind alle hungrig und es gibt brasilianisches Steak. Guten Appetit. Morgen, neue Abenteuer. Und zum Schluß noch einen lieben dicken Kuss von allen an unsere halbitalienische Freundin Katharina, die heute Geburtstag hat. Hoffentlich kommt ihr uns noch mal besuchen.






  • 22:30:00
  • 28.07.2010
  • 23°13.83'S, 044°39.10'W
  • Parati, Brazil
  • Ilha Grande, Brazil
  • 20°
  • 22°
  • 3-5kn/VAR
  • 0,2m

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