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nice happy time

22:00 Bombardiert werden wir zur Zeit mit neuen Ausdruecken, die eigentlich alle dasselbe sagen, naemlich das Leben zu geniessen. Wir tun uns noch etwas schwer mit dem hiesigen Englisch. Micha macht nur grosse Augen und guckt mich hilflos an, aber alles kann ich auch nicht uebersetzen.

Heute abend war wir auf unserer ersten karibischen Party mit einem Einheimischen. Calypsomusik mit Steeldrums live, natuerlich wurde auch mal wieder Jingle Bells zum Besten gegeben, ist ja bald Weihnachten.

Alles wunderschoen, doch fuer uns immer moch ein bisschen viel, Kulturschock keep on going, bless up, nice happy time, good night.

09:32 Hier steht jetzt nix, weil irgendwie hat der Klabautermann da
was falsch gemacht…

08:32 Das gabs schon lange nicht mehr. Ein totes Logbook. Keine Lebenszeichen. Nun ja. Unser Leben zeichnete sich vor allen Dingen aus Reizueberflutung, Dauerschlaf, Kreislaufprobleme, Kulturschock und Transportproblemen…

So ist das in einem neuen Land, auf einem neuen Kontinent. Natale und ich sitzen auf einem kleinen Maeuerchen am Strand mit offenen Muendern und versuchen zu verstehen. >>Was geht denn hier ab?<< Die Menschen sind weiterhin schwarz, die Autos fahren auf der falschen Seite und es regnet ständig mal wieder, weil es ist ja noch Regenzeit. Aber das ist nicht alles. Jede Sekunde und Minute vergeht mit vollkommen neuen Eindruecken, was eben im Overkill endet. War klar, haben wir auch schon auf den Kapverden gehabt. Gestern mussten wir dann unbedingt nach Scarborough fahren. Hauptstadt. Mit dem Bus entweder um Sieben oder um Neun, hatten wir erfahren. Natuerlich haben wir verschlafen, aber es soll auch noch einen um 11 Uhr geben. Schlussendlich nahmen wir den um 10 Uhr. Soweit so gut. Die Fahrt geht eineinhalb Stunden ueber die Insel, Schuhmacher persoenlich am Steuer und irgendwann kommen wir an. Um uns herum ein Treiben wie in Chinatown /SF, uns kam es jedenfalls so vor. Wir verdruecken uns schnell in ein Cafe/Kneipe/Restaurant. Mit einem kuehlen Bier in der Hand werden wir wieder Herr der Lage. Wow. Wir schmeissen uns ins bunte Treiben der Stadt, vermischen uns unter die Einheimischen. Es gibt kaum Touristen oder Weisse. Aber auch keine Anmache, keine Bettler, so wie auf den kapverdischen Inseln, woran man sich dann erst einmal gewoehnen muss. Preise sind wie in Deutschland, dass Warenangebot erscheint erst mal gross ist aber doch relativ klein. Alles in allem bekommen wir was wir wollen, lassen unsere Filme entwickeln und denken irgendwann an den Rueckweg. Aber das ist gar nicht so einfach. Ueber die Busabfahrzeiten weiss eigentlich keiner etwas. Ein normales Taxi ist zu teuer, also das Tramptaxi. Irgendwo gibt es in der Stadt eine Strassenecke, an der alle warten, die nach Charlotteville wollen. Ach so. Fuer jedes Dorf gibt es eine andere Ecke. Die, die nun ein Auto haben, fahren dort vorbei und nehmen auf Winken, Zuzwinkern oder sonst etwas die Gaeste fuer wenig Geld mit. So viele, wie eben reinpassen. Wir fangen an zu warten, stehen an der richtigen Ecke, zwinkern, winken, nix passiert. Wie die Einheimischen das machen weiss der liebe Gott. Nach einer Stunde stehen mit uns vielleicht 15 andere Personen an der Ecke, die nach Charlotteville wollen. Nach zwei Stunden sind alle weg nach Charlotteville nur wir stehen da. Es ist wohl nicht so, dass der, der am laengsten wartet auch das erste Auto bekommt. Nun gut, dass wissen wir jetzt auch. Es ist dunkel und mit einem Einheimischen, der sich uns angenommen hat, bekommen wir schlussendlich ein Auto, Natale muss aufs Klo, unsere Maegen haengen auf sechs Uhr. Irgendwann kommen wir etwas entnervt und doch gluecklich in Charlotteville an. Mit etwa 18 anderen Booten liegen wir friedlich in der Pirate Bay und ich glaube, dass wir uns so langsam, nach zwei Tagen akklimatisiert haben. Die Lady will unsere Liebe und Aufmerksamkeit, das Boot sieht immer noch aus, wie nach einer Atlantikueberquerung und ansonsten wollen wir ein bisschen pausieren um die ganzen aufgelaufenen Reiseberichte niederzuschreiben, Bilder einzuscannen, Probleme zu bewaeltigen, die per Mail gekommen sind und ueberhaupt. Ich goenne mir jetzt die erste Suesswasserdusche, seit Nathalies Geburtstag. Glukks!






  • 08:32
  • 05.12.2001
  • 11°19.78'N, 060°33.17'W
  • Tobago/Charlotteville
  • 29°C
  • 2 NE
  • -

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