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Der Countdown laeuft. Maya weckt uns wie immer zuverlaessig um halb sechs, schnelles Fruehstueck und los geht es zu den Behoerden. Doch von wegen frueher Vogel faengt den Wurm, angekommen beim Hafenmeister werden wir erst mal ausgebremst, denn der Gute ist noch nicht da. Wir warten. Werden in einen Besucherraum ohne Ventilator gefuehrt, Sauna pur, und das um 9 Uhr morgens. Eine nette Dame hat ein Einsehen und verfrachtet uns in ein gut belueftetes Buero zwischen tausenden von Aktenstapeln. Warten. Immer wieder kommen nette Menschen, die mit detaillierten Fragen Hoffnung auf eine schnellere Bearbeitung der Port Clearance machen, bis dann kommt. Nein, ich bin nicht zustaendig. Bitte warten, bitte warten, please hold the line. Ja, gut. Eineinhalb Stunden spaeter ist es dann soweit, Mr. Port Captain mit der Machosonnenbrille begutachtet die junge Familie, laesst uns ein Briefchen schreiben, krakelt sein Zeichen drunter und uebergibt uns der ausfuehrenden Abteilung. Hafengebuehren von 20 Euro sind noch faellig. Fuer die Facilities. Welche Facilities? Egal. Schnell mit dem Papier zum Zoll. Dort gibt es nach einer Stunde die Port Clearance und bei der Polizei den Stempel in den Pass. Upps. Da hat der Beamte doch glatt heute gestempelt und nicht morgen. Schwierig. Mit viel Fluestern, einem erneuten handschriftlichen Brieflein und Wohlwollen des Beamten, klarieren wir also fuer heute aus und bleiben verschwiegen bis morgen. Puh.

6 Stunde rum, Familie eigentlich reif fuer home, sweet home, doch diverse Besorgungen stehen noch auf dem Plan.

Vor dem Supermarkt hupt es. Ravi hat uns aufgespuert, welch ein Glueck. Die Einkaeufe koennen beginnen. Gemuesemarkt, Obstmarkt, Eiermann, verschiedene kleine Geschaeefte. Hier gibt es Wasser, dort Becks alkoholfrei, hier den indischen Weisskaese in Dosen. Die letzten Rupees muessen unter den Mann gebracht werden. Was uebrigbleibt spendieren wir fuer Ravi und uns im besten Restaurant der Stadt fuer Tandoorichicken. Trotzdem schwierig, die Penunzen loszuwerden, gerade mal 8 Euro kostet das Abendessen. Dafuer bekommt man in Duesseldorf noch nicht mal einen Tandoorihuhnfluegel.

Wir sind fertig. Morgen frueh kommt Ravi mit einer Staude Bananen und den letzten zwei Kanistern Wasser.
Die Lady ist voll. Ob wir je ankommen werden? Beim naechsten Formular muessen wir wohl unter Cargo: Supermarkt angeben. ;-)
Die letzte Nacht vor Anker.



  • 21:00
  • 06.03.2006
  • 11°41.721'N, 092°42.75E
  • Port Blair/Andamans/India
  • Chagos
  • 29°C
  • 1 NNE
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