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Sonntag in Singapur

20:57 Etwas verschlafen entern wir morgens die Schnellfaehre nach Singapur und werden in Lichtgeschwindigkeit den langen Weg wieder flussabwaerts Richtung Grossstadt gebracht.
10 Cent stecken wir in die naechstbeste Telefonzelle und rufen Rainer an. Rainer ist Michas Cousin 2 1/2 Grades, oder so, und lebt seit ein paar Jahren hier. Glueck haben wir, er ist zu Hause, hat Zeit und eine halbe Stunde spaeter haben wir einen Touristenfuehrer, Fahrer inklusive Auto und Freund gefunden.

Statt mit der Nase im Lonely Planet blind durch die Strassen zu laufen, werden wir mit vielen Erklaerungen und Hintergrundinfos durch die Stadt gefahren. Alles ist clean, sauber, bunt. Viele Baeume, gepflegte Alleen und der Konsumrausch pur. Jedes Ladenlokal, dass kein Geschaeft ist, ist eine Kneipe oder ein Restaurant, oder ein Massagestudio. Vieles, was offen verboten ist, ist versteckt erlaubt. Der Nachbar kann Dich wegen oeffentlichen Aergernisses anzeigen, wenn er Dich nackt in Deiner Wohnung sieht, aber nach einer Massage in den einschlaegigen Etablissments, werden einem auch weitere Wuensche ohne Probleme erfuellt.

Seltsam ist das hier, ein bisschen wie Disneyland oder sonst ein Vergnuegungspark. Wohnraum ist knapp, die meiste Zeit verbringen die Singapurianer, wenn sie nicht arbeiten, draussen, beim Essen oder Shoppen. Eine Mall reiht sich an die naechste. Grosser Vorteil, Klimaanlage.

Wir fahren nach Chinatown, Schriftzeichen, kitschige Dekos zum Jahr des Hahnes und wieder Geschaefte. Mitten zwischen den gewaltigen Hochhaeusern aus Glas und Spiegel findet man zweistoeckige, stuckverzierte bunte Kolonialarchitektur. Ein indischer Tempel, eine Strasse weiter ein Schuhberg vor einer Moschee.
Hunger. Mitten in Chinatown befindet sich ein riesiger Food Court, unten Markt, oben ein kleiner chinesischr Stand nach dem naechsten. Da haengen Pekingenten, es gibt Seegurken und Vogelnester, Dim Sum, Suppen und fiese asiatische Nachtische aus geschabtem Eis, Sirup, roten Bohnen und buntem Glibber. Kennen wir schon aus Indonesien und bleiben bei chinesischer Nudelsuppe. Hier brummt das Leben, der Geraeuschpegel ist einfach unglaublich, doch hier isst man fuer wenig Geld und ist mittendrin. An jedem Stand sind Tafeln mit bunten Bildern, sehr praktisch. Bestellen per Bilderzeig, wir verlassen uns trotzdem heute auf Rainer.

Nach soviel Haeusern und Menschen werden wir in die kleine Oase botanischer Garten entfuehrt. Gepflegte tropische Vegetation mitten in der Stadt, kein Verkehrslaerm, sondern Dschungelgeraeusche. Im Park sitzen Familien, fuehren Menschen ihre reinrassigen, teuren Hunde aus und haben Sonntag, so wie wir.

Noch ein kurzer Stopp im Supermarkt und zurueck zur Faehre. Vier Stempel heute in den Pass, das duerfen wir nicht zu oft machen, sonst muessen wir vor Ende der Reise noch einen neuen wegen Ueberfuellung beantragen! ;-)

Irgendwie doch gar nicht so schlecht, unsere verschlafene Marina, wenn man den ganzen Tag unterwegs war. Wie ein Wochenendhaus auf dem Land! Das wars fuer heute.






  • 20:57
  • 20.02.2005
  • 01°24.70'N, 104°09.77E
  • Sebana Cove/Malaysia
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  • 32°C
  • 2-2 NE
  • -

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