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Maki, Maki

19:11 Gestern nachmittag waren die Makis schon so satt von den ganzen Bananen, die eine grosse Toruistentruppe verfuettert hatte, dass sie sich nicht mehr von den Baeumen bewegt haben. Ausflug abgebrochen, neuer Termin, naechster Morgen 8 Uhr, bevor die Touristen kommen.

Zet, unser Fuehrer erwartet uns schon mit einem Buendel Bananen. Die Makis, die zu den Halbaffen gehoeren, bewohnen hier auf der Insel mitten im Dorf ein paar Baeume. Inmitten von Huetten, Kochstellen und Haareflechtenden Maedchen, hocken an die 10 von den suessen Tierchen im Geaest eines Baumes. Bananen lieben sie ueber alles, und wenn man sich eine Banane an die Schulter haelt, springen sie dorthin und versuchen mit ihren langen Fingerchen die Frucht zu mopsen. Maki auf einer Schulter, Aeffchen Maya auf der anderen. Die hat natuerlich einen Heidenspass. Da kommen selbst Katzen nicht mehr mit..
Doch sonst sind sie eher scheu, kaum ist die Banane verputzt, sitzen sie schon wieder im Baum.

Etwas weiter vom Dorf entfernt haben die Locals einen kleinen Zoo gebaut.. Was heisst Zoo. Es gibt eine Boa Constrictor zum anfassen, jede Menge Schildkroeten, Makis natuerlich und drei Chamaeleons. Bei den Chamaeleons sind wir mal wieder froh, unsere digitale Spiegelreflex zu haben und nicht einen Film nach dem anderen verschiessen zu muessen. Unglaublich diese Tiere. Obwohl sich immer nur die Augen bewegen, scheinen sie in jeder Sekunde einen neuen Gesichtsausdruck anzunehmen.

Zurueck aufs Boot, die Arbeit wartet. Der Generator wird angeschmissen und innerhalb weniger Minuten trennen wir uns von dem alten Schaltpanel und der Trennwand , die den Blick vom Kartentisch in den Salon versperrt. Uuiiii. Sofort wirkt die Lady um ein paar Quadratmeter groesser, warum haben wir das nicht schon vor Jahren gemacht? Statt ein Durcheinander von Geraeten und Anzeigetafeln, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, gibt es nur noch eine durchorganisierte Tafel und obendrauf der Monitor des Rechners. Natuerlich ist die Elektronik nicht mal eben schnell an einem Nachmittag neu verlegt und geloetet, doch waehrend Micha noch den Loetkolben aufheizt, klopft es schon am Boot. Norbert von der Pamela hat einen grossen Grouper gekauft und mit dem kleinen Beachrestaurant ausgemacht, dass er in deren Kueche selbigen verarbeiten darf, gegen Gebuehr und natuerlich reichlichem Getraenkeverzehr. Das wars wieder mit der Arbeit. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Maya fuehlt sich mittlerweile auf der Terasse des Restaurants richtig heimisch. Bei den Koechinnen geht sie zwischendurch frittierten Fisch abstauben, weil sie so suess verhungert gucken kann, ihr Legospielzeug ist im ganzen Laden verteilt und die Eltern fragen sich bei alldem mal wieder, wie wir denn nun von hier wegkommen sollen?






  • 19:11
  • 14.09.2006
  • 13°26.43S, 048°21.02E
  • Madagascar/Nosi Kombar
  • 28°C
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