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Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung

Wir fahren gerade durch ein Meer an Lichtern, wie Weihnachten. Zwischen 10 und 20 Cumi-cumi, also Squidfischer liegen steuerbord, backbord und achtern der Lady. Richtig romantisch ist das, zusammen mit dem Sternenhimmel.

Ueberhaupt, das Glueck ist wohl wiedergekommen. Wo wir uns heute morgen noch mit 2 Knoten Meile um Meile vorangekaempft haben, geht es langsam endlich wieder vorwaerts. Ueber Tag hat der Wind abgeflaut, die Stroemung nachgelassen und die Geschwindigkeitsanzeige kletterte stetig bis auf ganze 5 Knoten. Toll. Haben wir auch verdient, finde ich, und die Lady allemal, mit ihren quietschenden Teilen, welche es nun auch immer sein moegen.
Zur Zeit ist Ruhe, 2000 Touren wirbelt der Daimler und alles ist gut. Klopf auf Holz, wenn das so weitergeht koennen wir morgen abend eine Nacht Pause auf Serutu machen. Cumi-cumi, Diesel und vielleicht ein bisschen Gemuese kaufen und endlich mal wieder ins Wasser springen. Michael von der NIN hat erzaehlt, das Wasser sei klar und sauber, ganz anders als im dreckigen Kumaifluss oder der Muending, wo mich keine 10 Pferde die Badeleiter hinuntergescheucht haetten.

Stimmung an Bord ist dementsprechend blendend, sind froh, diese letzte Nacht durchgehalten zu haben, Singapore, Malaysia, liegt alles schon in greifbarer Naehe.

Ja, und einer unserer Leseraus dem Gaestebuch moechte uns verheiraten und das Ereignis grosszuegig unterstuetzen. Das ist wirklich nett, wir sind ganz geruehrt... Aber.... Nun ja....wir sind eben doch Seeraeuber! ;-)

10:26 Nach der etwas anstrengenden Nacht, mit den etwas stichwortartigen Logbucheintraegen hat sich das Leben an Board jetzt etwas normalisiert. Der Wendepunkt ist geschafft, jetzt Serutu, unser naechster Zwischenstopp. Dort einfach mal ankern, vielleicht nen bisschen Diesel ergattern... Doch alles nicht so einfach. Wind auf die Nase, was klar war, falsche Zeit, falscher Ort, typisch Iron Lady. Gestern hatten wir die Stroemung mit uns, heute ist sie gegen uns. Satte 2-3 Knoten machen aus 5 Knoten Fahrt elendige 2. Uff. Wir sitzen in unserer Achterbahn mit Autoscooterzusatzmodul und die Lady schaukelt uns nach Norden. Eiertanz, doch wenigstens der Wind ist wie geplant NUR 10 Knoten. Fuer laecherliche 125 Meilen nach Serutu koennten wir drei Tage brauchen. Aber vielleicht passieren ja noch Wunder. Wir sind schon froh, das der Daimler schnurrt.

Das mit dem Kupplungsgerausch kann man uebrigends sehr treffend beschreiben. Jeder kennt sie die Autos die im Winter den Motor morgens starten und wild quitschend um die erste Ecke fahren. Keilriemen dachte ich frueher immer. Aber das ist eine schleifende Kupplung. Das ist unser Geraeuschumfeld, je nach Wind und Welle, mal mehr, mal weniger. Mit schleifender Kupplung durchs Suedchinesische Meer. Prima.



  • 10:26
  • 08.02.2005
  • 03°14.88S, 110°04.68E
  • Kumaibay/Kalimantan/Indonesien
  • Island Serutu - Singapore
  • 31,5°C
  • 3 NW
  • 1-1,5

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