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Heading Paradise

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18:35 Hopefully. Wir laufen Richtung Rakahanga in der Meinung das unser Windpilot mit der vorhergesagten Windaenderung mitspielt uns uns Stueck fuer Stueck auf den richtigen Kurs bringen wird. Jetzt kann TRANSAS mal zeigen was die wirklich professionell integrierten Wetterberichte denn taugen. Demnach muessten wir in einem leichten Bogen bei Halbwind in 3-4 Tagen vor Suwarrow stehen. Ansonsten hiesse es platt vor Wind zu stehen, was wir nicht so sehr moegen. Ankommen werden wir auf jeden Fall... Irgendwann. Irgendwo.

Nathalie und ich sind total gluecklich. Segeln, segeln, segeln... Es ist so schoen, so toll. Schon seit Monaten hatten wir nicht so schoene angenehme Bedingungen. Passatwoelkchen, kaum See, warm und ruhig...

Damenbrise nett sich das in der Segelschule.

10:58 Auf seine Gefuehle sollte man meistens hoeren und so diskutieren wir bei Apfelpfannkuchen zum Fruehstueck darueber, ob wir nicht wirklich direkt weitersegeln sollen. Auf Mopelia kaemen wir nachts an, dass hiesse beidrehen bis zum Tageslicht, die Sonne scheint grad, die See ist ruhig und Seebeine haben wir auch schon. Kein Grund zu stoppen, wenn es gerade laeuft, oder? Hin und her, aber letztendlich ist klar, die Saison ist schon weit fortgeschritten und lieber zwei Wochen an einem Ort, als alle paar Tage den Platz wechseln. Das haben wir in den letzten drei Wochen gemacht und bei all dem abfahren und ankommen nicht wirklich etwas sehen koennen.
Also, Tee austrinken Wetter checken und halsen. So einfach ist das. 622 Meilen vor dem Bug, Wind soll langsam auf Nord drehen, aber wenn wir jetzt schon ein paar Meilen noerdlich gehen alles kein Problem. Fehlt nur noch der Fisch an der Angel. Micha hat schwere Geschuetze ausgefahren und zusaetzlich zur normalen Route einen selbstgebastelten Koeder aus Plastiktueten an einer Blue Marlin reissfesten Leine aussenbords gehangen. Petri Heil!

05:32 Wenn Natale mich nicht gerade aus der Koje geworfen haette, waere alles noch schoener. Ich bin gluecklich wieder ordentlich Wasser unter dem Kiel zu haben, geniesse das laue Lueftchen, die Lady gleitet sachte nur mit Genua dahin und stundenlang koennte ich dasitzen und mich selbst in den Hunderttausenden bis Abermillionen von Sternen vergessen.

Natale hat die gleichen Gedanken gehabt wie ich. Dies ist eigentlich nichts besonderes fuer uns, so eng miteinander in zwei Jahren 24 Stunden jeden Tag verwachsen passiert uns das so haeufig, dass es fast schon normal ist.

Da draussen riecht es nach frischer Luft, nach Freiheit und neuen Abenteuern. Ein paar der einsamsten und schoensten Tauchreviere liegen vor uns. Ich freue mich.

03:41 Wollte gerade ins Logbuch schreiben, dass wir doch eigentlich durchsegeln koennten, nach Suvarov, ca. 600 Seemeilen. Ist gerade so schoen draussen, die Nacht, der leichte Wind. Da seh ich, dass Micha wohl in seiner Wache schon denselben Gedanken hatte.
Aber die Wettervorhersage ist wirklich nicht berauschend, gegen Wetswind ankreuzen muss ja nicht sein, lieber ein paar Tage in Mopelia fischen und Kokosnuesse sammeln.

00:54 Der Wind hat auf SE gedreht, wir auf Mopeliakurs gehalst. Ab und an kommt eine Regenwolke, schiebt uns mit 6 Knoten auf unser Ziel, aber hilft alles nix. Wir kommen im dunkeln an. Entweder wir werden zwei Knoten schneller oder einen Knoten langsamer. Motoren tun wir nicht, also muessen wir noch langsamer werden. Mir kleben die Augen zu, bin gruesselig, sitze in der Plicht, traume rum uebers Segeln, die Welt und die Sterne. Kann nur besser werden. Doch es ist wunderschoen wieder auf See zu sein, denke drueber nach ob wir nicht nach Suravow durchsegeln sollten, aber die Wettervorhersage spricht dagegen. Westwind.



  • 00:54
  • 22.08.2003
  • 16°20.57S, 152°28.63'W
  • Maupiti/FP
  • Mopelia/FP
  • 26°C
  • SE 2
  • 1

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