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In Südafrika angekommen

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In Kapstadt war alles kein Problem. Morgens um 6:00 lächelt mich der schwarze, schlanke Immigration Mitarbeiter freundlich an. Ganz bewusst lege ich ihm nur den Reisepass vor, ohne Bootspapiere oder sonst was. „BOING!“ Drei Monate Visa. Danach frage ich noch mal wegen meiner Crew, die in 10 Tagen nachkommt und lege ihm die Crewbestätigungen vor, die ich meinen Jungs ausgestellt habe. „There isn’t any problem Skipper“, grinst mich der nette Farbige an. So einfach kann die Welt sein.

“Passagier Wnuk bitte zum Check-In!“ tönt es laut durch die Münchener Abflughalle „Na wenigstens sprechen die meinen Namen richtig aus“, murmele ich mir in meine Bartstoppeln. „Herr Wnuk, sie haben kein Rückflugticket, wir können Sie so nicht mit nach Südafrika mitnehmen.“ Ich lege meinen vorbereiteten Schriftkram vor. Bestätigung des Yachtclubs, Schiffsdokumente… Die kühle Blonde aus dem deutschen Norden interessiert das nicht. Erst nach Telefonat mit dem Supervisor und einer ellenlangen Diskussion. „Haben die denn keinen Siemenspass?“ Ich arbeite doch nicht bei Siemens fährt es mir durch den Kopf. Was will die Gute von mir.“ Ich frage noch mal nach. „Siemenspass?“ Ja, nen Seefahrerausweis.!“ Ahh, einen seamens passport will die haben, ich grinse sie noch mal an. „Ne, das ist mein Boot, so was brauche ich als Eigentümer nicht.“ Die Dame ist eindeutig überfordert, mit mir, der Welt und ihrem Job. Der Supervisor am Telefon aber nicht. Nach ein paar erklärenden Worten sitze ich auf meinem Platz im Flugzeug, neben mir drei freie Plätze. Ich klappe die Armlehnen hoch, stecke mir die Ohrhörer meines MP3s in die Ohren und lege mich flach. „What a day.“ Zwei Reihen vor mir schreit eine zweijährige sich die Lunge aus dem Leib. Die Eltern sind total überfordert und blättern ignorant in ihren Zeitungen. Na, das kann ja nen netter Flug werden.

Am Morgen, um 6:30, nach nur wenigen Stunden Schlaf, stehe ich vor dem Flughafen und warte auf Pieter und Sally, meine besten Freunde aus Knysna, die mich abholen. Die Sonne kommt über den Horizont, der Himmel ist strahlend blau. 24 Grad. Ich ziehe die Jacke aus und setzte mich auf eine Bank. „Zuhause.“ Wenn da nicht noch diverse Einkäufe, Besuche und Organisationen in Kapstadt wären. Und natürlich 500km nach Knysna, zugegebener Massen, eine der schönsten Autostrecken die gibt, zumindest von denen, die ich kenne. Jetzt, als ich das schreibe sind es schon nur noch 150 und statt Sonne gibt es Regenwolken. Der Unterschied hier in Südafrika gegenüber Deutschland ist einfach zu erklären. Wolken sind nie für lange, also nicht wie in Deutschland für Wochen, da, sondern meist nur ein bis maximal drei Tage im Winter, dann ist die Front durch und der Körper kann wieder Endorphine mit Hilfe der Sonnenstrahlung erzeugen. Das ist so grade meine Theorie. Ich schau noch nen paar Löcher in die Luft.






  • 17:40
  • 01.03.2010
  • Moussle Bay/South Africa
  • South Africa/Knysna

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