• Schon wieder …
  • Wieder sotier…
  • Jetzt wird 
  • Wetter kommt,…
  • Dauerregentag
  • Dentist Stree…
Videos
  • Wieder anne …
  • Nur noch sec…
 


Fuer Astrid

Dies ist wahrscheinlich der letzte Logbucheintrag, den unsere Freundin Astrid zu lesen bekommt, bevor sie morgen frueh ihren Flugmarathon starten wird. Schnell haben wir heute morgen noch ein paar Fotos von dem wunderschoenen Palmenstrand, vor dem wir liegen, geschossen, damit die Vorfreude die lange Reise versuesst!

Heute morgen sind wir gegen 7 von zunehmendem Geschaukel aufgewacht. Wir liegen in einer riesengrossen Bucht, kein Strand mit Palmen zu sehen, nur eine graue Sandkueste mit Baeumen an der sich die Wellen brechen. Und was fuer Wellen, keine 50m vom Boot entfernt stuerzen sie mit ohrenbetaeubendem Getoese in sich zusammen.

Ein paar Fischer erklaeren uns in Zeichensprache, dass wir hier schlecht liegen, haben wir uns auch schon gedacht, nix wie weg hier. Die Orientierung faellt etwas schwer, unsere Karten sind ungenau, doch das naechste Fischerboot, dass unsere Ratlosigkeit erkennt, fuehrt uns sicher um ein paar Felsen herum in eine kaum sichtbare Bucht.

Schoen, wunderschoen ist es hier. Umgeben von gruenen Bergen, wo zwischen den Baeumen Kuehe grasen, Steilkuesten, die tolle Tauchgruende versprechen und direkt vor einem palmengesaeumten Strand liegt die Lady jetzt und wackelt.
Schwell ist heute aufgekommen, doch der Ausblick entschaedigt dafuer.

Das Anlanden mit dem Dinghi war dementsprechend abenteuerlich. Bis zu 4m hohe Wellen brechen sich am Strand, dazwischen gilt es die kurzen Pausen abzuwarten um schnell an Land zu kommen. Wir legen ein paar atemberaubende Stunts hin, das Herz schlaegt bis zum Hals, doch wir schaffen es wohlbehalten und einigermassen trocken an Land zu kommen.

Tarrafal ist afrikanisch, richtig afrikanisch. Das hiergesprochene Kreol hat nichts mehr mit Portugiesisch zu tun, wir verstehen kein Wort. Der Markt ist bunt, die Leute sind bunt, ein alte Marktfrau traegt ein paar lebendige Huehner an den Krallen an uns vorbei.

Die anstrengende Fahrt von Santo Antao hierher hat sich wirklich gelohnt, selbst der Schwell scheint langsam wieder abzunehmen, das Geraeusch der Brandung wird immer leiser…
Kannst Dich freuen, Astrid.






  • 16:45
  • 22.10.2001
  • 15°16.28'N, 023°45.73'W
  • Tarrafal/Santiago
  • -
  • 30°C
  • 2 NE
  • 0,5

LOGBUCH ARCHIV

September 2018
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
« Aug    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
Normale Einträge sind rot
Videoeinträge gelb
Beide Bücher erhaltet Ihr von uns mit Widmung & Signierung. Einfach eine mail schicken.

Der Trailer zum Buch

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.