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Way to Columbia

21:23 Fuer alle, die nicht gerade wissen wie die Gegend um Maracaibo und die suedwestliche Karibik aussieht, hier eine kleine Uebersicht, wo wir uns eigentlich hinbewegen.

13:25 Heute morgen war es dann so weit. Ausgeschlafen packen wir unsere Tauchsachen zusammen, lassen uns von der Seekuh, unserem 2PS AB, gemuetlich in den leewaertigen Teil der Insel schieben. Nur vom Gefuehl bis unter einen kleinen Felsvorhang. Es stinkt beissend nach Vogeldreck von den tausenden Ganzos (Moevenart), doch unter Wasser werden wir unsere Ruhe vor dem Geruch haben. Kurzer Bodycheck, platsch und ich lande in einem Jungfischschwarm von Millionen kleinen Schwarmfischen fuer die ich der erste Taucher in ihrem Leben sein muss. Erst nach zwei, drei Blitzen der Nikon merke ich, dass Eile nicht geboten ist. Zackenbarsche treten einer nach dem anderen zum Fototermin an und schwimmen mir viel zu nah vor die Linse…

Die ersten 10 Minuten des Tauchgangs vergehen so mit einer Streckenbewaeltigung von ungefaehr 10 Meter. Boah!, Wow! die Taucherzeichen fuer hilflose Begeisterung zwischen Natale und mir nehmen kein Ende.

Das Revier ist fest in der Hand von Barakudas die auch alle zum Fototermin kommen und vor denen einem schon mal etwas Angst und Bange werden kann. Sie ueben jeden Tag grimmig und gefaehrlich gucken und es gelingt ihnen perfekt. Nicht das es einer ist, es sind 10 oder mehr, alle paar Minuten taucht eine neuer auf.

Der Weg geht in die Tiefe, ein wunderschoener lilafarbener Drueckerfisch zeigt mir kurz seine schoenste Seite doch elegant entschwindet er zwischen den Steinen vor Kamera und sommersprossigem Fotografen.

Natale sieht ihn zuerst, den Megazakki. Wie damals auf der venezoelanischen Insel Blanquilla wieder so ein ca. 120 cm langer Zakkenbarsch mit einem Gewicht von bestimmt 80 kg. Diesmal habe ich die Kamera dabei und auch er kennt wohl noch keine Taucher.

Insgesamt ist die Sicht etwas getruebt, doch beim genaueren Hinsehen entpuppt sich die Truebung als Millionen von kleinsten Lebewesen, die wohl die Nahrung fuer den Fischbestand darstellt. Dort wo die Stroemung um die Ecke kommt kehren wir um und tauchen bewundernd zwischen riesigen Tischkorallen, von denen wir auf den Los Roques nur noch die toten Skelette gesehen haben. Auch Bonaire, das Taucherparadies stellt dieser Tauchplatz mit seinen tausenden von Fischen und intakter Unterwasserwelt weit in den Schatten. Zum ersten Mal zeigt sich die karibische Unterwasserwelt von Ihrer urspruenglichen Seite. Der Kompressor heult schon wieder auf dem Vordeck, fuellt die Flaschen fuer den Nachmittagstauchgang, danach bestimmt fuer den Nachttauchgang. Oh!, wie haben uns solche Erlebnisse in den letzten Wochen auf Curacao gefehlt…

09:04 Micha und ich haben uns gestern dann noch die Felsbrocken auf der Insel und die Guarda Costa Station angeschaut. Alle waren supernett und haben Besichtigungstouren zum Leuchtturm, Radarstation usw gemacht. Wenn wir irgendetwas brauchen, sei es Wasser, Fisch, Gemuese, Reis, wir koennen jederzeit fragen und abends sind wir zum geselligen Fernsehgucken im Mannschaftsraum eingeladen!

Soweit wir es bisher ueberblicken koennen sind ca 20 Jungs von der Kuestenwache und ein paar Handwerker hier stationiert. Dazu kommen 4-5 kleinere Fischerboote und ein grosser rostiger Kahn, der auf den ersten Blick als Seelenverkaeufer durchgeht, mit einer Menge Fischern an Bord. Direkt neben uns lag bis vorhin ein Sportfischermotorboot vom feinsten mit vier aelteren Herren der besseren venezolanischen Gesellschaft und soeben ist ein grosses Schiff der Kuestenwache mit weiteren Maennern eingelaufen!
Es scheint, dass ich die einzige Frau auf der ganzen Insel bin, schon ein komisches Gefuehl. Gestern abend fuehlte ich mich nach der langen Segelnacht auch noch nicht ganz fit um den abendlichen Mannschaftsraum zu betreten. Doch heute wird das wohl unser Abendprogramm werden!
Bin gespannt, erinnert mich irgendwie die Praktikumstage in meiner Studienzeit in der Feuerwehrwache ;-)






  • 09:04
  • 27.04.2002
  • 12°21.70'N, 070°54.16'W
  • Isla Monje del Sur
  • Kolumbien
  • 27°C
  • 3 NE
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