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Landfall

19:56 Gegen Morgen frischt der Wind auf, saemtliche Wolken loesen sich in Wohlgefallen auf und die Seychellen schenken uns den schoensten Segeltag der ganzen Reise. Den Thunfisch im Kuehlschrank herrscht natuerlich striktes Fischverbot, und das auf der Bank um die Inseln, wo die Vogelschwaerme mit Thunfisch und Konsorten um die fettesten Fischlein streiten. Egal, wir haben unseren Teil abbekommen.

Mittags holt die SY OSTRICA auf, kleine Fotosession bei Windstaerke 4, dann rufen wir den Hafenmeister. Eigentlich ist heute Feiertag, aber trotzdem, der Beamte vom Dienst ruft die ganze Brigade auf den Plan, wenn wir es bis 16 Uhr schaffen die Quarantaeneanchorage zu erreichen. Nichts wie los. Motor rein fuer die letzten 10 Seemeilen, volle Besegelung, 6 Knoten Fahrt, wir koennen schon das Bier im Yachtclub riechen.
Was fuer eine positive Ueberraschung, hatten doch nicht mehr damit gerechnet, heute noch alles erledigen zu koennen. Punkt 4 Uhr faellt der Anker und keine fuenf Minuten spaeter kommen Coastguard, Zoll, Immigration und Gesundheitsbehoerde an Bord. Der Gesundheitsbeamte hat eine kleine Dose Flugzeuginsektizid dabei, stuermt ins Innere und geht auf Ungezieferjagd. Kammerjaeger frei Haus. Nicht ganz, 30 US Dollar kostet der Spass. Auch die restlichen Formalitaeten sind schnell erledigt und bevor die Sonne untergegangen ist ergattern wir ein kleines Plaetzchen im Hafen von Victoria. Ganz schoen voll hier, die anderen Boote, alte Bekannte aus Chagos, liegen auf Rufweite. Vom anderen Ende hoert man den Laerm der Thunfischfabrik und der riesigen Trawler, die zum Fang hinausfahren. Riesige Reiher bewachen verlassene Boote und alte Mourings, Vogelschwaerme ziehen ueber das kleine Hafenbecken und erfuellen die Luft mit lautem Gezwitscher.

Aufklaren im Schnelldurchlauf, Rosemary von der DEUSA bringt Bananen fuer Maya und 20 Dollar in Rupien als Leihgabe. Genau das brauchen wir. Kind ins Dinghi, Eltern hinterher und ab in den Yacht Club zu Bier, Wein, Fritten und dem ersten Fussballweltmeisterschaftsspiel. Zivilisation, da sind wir wieder. Im Yachtclub sitzen Menschen, denen man keine genaue Herkunft ansehen kann. Kreolen, eine Mischung aus schwarz, weiss, indisch und sicher auch ein wenig chinesisch. Man hoert Sprachfetzen in Englisch, Franzoesisch und dem hiesigen kreol, eine Mischung aus Franzoesisch und verschiedenen afrikanischen Sprachen. Ein wenig fuehlen wir uns an die Karibik erinnert, easy going, der Stress der Fahrt faellt ab.

Und jetzt? Schlafen gehen, damit wir morgen fit sind fuer unseren ersten Besichtigungstag auf Mahe.






  • 19:56
  • 15.06.2006
  • 04°37.52S, 055°27.50E
  • Mahe/Seychellen
  • -
  • 27°C
  • 2-3 ESE
  • -

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