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…es geht weiter

22:00 Natales Besuche bei Pnina enden immer mit einer gluecklich lachenden und aufgeregten Fahrtenseglerin. Nach nun einem Jahr auf dem Boot veraendert sich Natale extrem in ihrem Denken und Zielvorstellungen. Die Erfahrung einer Frau, die 16 Jahre auf dem Boot lebt, zwei Kinder gross gezogen hat, absolut ausgeglichen ist und die wundersame Ausstrahlung einer Fahrtenseglermissionarin hat, scheint Natale wundersam zu beeinflussen. Freundschaft unter Frauen soll Maennern ja immer schon etwas unverstaendlich gewesen sein; nun ich empfinde es als sehr angenehm. Vielleicht schreibt Natale ja noch in den naechsten Tagen mal ein Portraet mit ein paar Bildern und verraet ein bisschen aus der Hexenkueche auf der SUMMERWIND.

Mir geraet bei der Vorbereitung unserer Reiseberichte ein wundersam schoenes Bild von Natale mit der Delfindame Estephanie zwischen die Finger und ich erinnere mich gerne an diese wunderschoene Zeit.

Zwischenzeitlich hat sich rumgesprochen, dass ich wiederum ein kleiner Zauberer mit Pactormodems, Funkgeraeten und Computern zu sein scheine. Da kommen ploetzlich in der Nacht fremde Segler von polnischen Booten, die schon auf der anderen Seite Panamas im Pazifik liegen, an unsere Lady gerudert und fragen klopfender Weise nach Rat und Hilfe um Ihre Mails in Zukunft ueber Funk abzurufen. Irgendwie hat sich mein Name bei der Verbreitung zwar erheblich veraendert und auch kommen wir nicht aus Australien, aber die Wege der Mundprogaganda sind halt immer etwas beschwerlich. Kokusnussnetz nennt sich das dann.

Immer mehr Funkgeraete und Modems landen auf unserem Kartentisch, andere Segler sitzen in unserem Cockpit und ich doktore an fremden Radios herum. Zeit den Anker zu heben, denke ich mir langsam und genau das werden wir alsbald tun. Doch auch am naechsten Ankerplatz warten schon wieder Freunde, die bestimmt auch wieder Probleme mit irgendeinem rauschenden Notebook und piepsenden Modem haben. Das Schlimme ist, dass ich auch noch Spass daran habe all diesen netten Menschen zu helfen und sie mit meinen etwas rudimentaeren Englisch zu verwirren. Doch Natale sagt, auch dies wird von Tag zu Tag besser. Sogar die Amerikaner unterhalten sich schon mit mir ;-) Doch ein sehr positiver Nebeneffekt einer Weltumsegelung.

Da kommt der Gaestebucheintrag von Frank aus Travemuende doch gerade recht, der mich an unsere eigentliche Profession erinnert. Schreiben, schreiben, schreiben und fotografieren was das Zeug haelt. Das ist das, was uns am meisten Sinn auf unserer Reise gibt, was uns am meisten gibt.






  • 22:00
  • 01.10.2002
  • 09°36.72'N, 079°35.15'W
  • Linton Bay/Panama
  • -
  • 27°C
  • VAR -

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