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Geburtssonntag

18:56 Etwas uebernaechtigt von zwei Nachtwachen unter Motor kommen wir heute morgen vor der Insel Komodo an. Micha zaubert Tortilla zum Fruehstueck, die Sonne scheint und alles ist gut. Vor einem kleinen Motu faellt der Anker, baden, schwimmen, den Schweiss und Dreck der Fahrt abwaschen und weiter geht es.
Ein Fischerboot treffen wir, gehen mit der Lady laengsseits um Fisch zu kaufen. Ganz so einfach ist das nicht, denn die schoenen roten Zackenbarsche wollen die Jungs nicht abgeben, die sind fuer den Export nach Hongkong und bringen viel Geld. 5 Dollar pro Fisch wollen sie haben. Wir waehnen uns schon wieder in der Abziehertouristenecke, doch weit gefehlt, die beiden unscheinbaren braunen Zackis bekommen wir geschenkt. Wie nett, mein erstes Geburtstagsgeschenk.

Eigentliches Ziel ist die Rangerstation der Insel Komodo. Hier leben die beruehmten Drachen, ueber 3 Meter lange Urviecher, die sich von ganzen Rehen, kleinen Wildferkeln und Huehnern ernaehren.
Das ganze Gebiet ist seit Jahren ein Nationalpark mit gut ausgebildeten Rangern, die die Touris durch die Wildnis fuehren und ihnen alles zeigen, was sie sonst niemals selbst entdecken wuerden. Auch wir sind nicht gerade die Naturforscher vor dem Herrn und sind froh, dass Abel uns am Nachmittag mit in den Wald nimmt. Die Drachen jedoch finden wir nicht im Busch, sondern lauernd vor dem Kuechenhaus, aus dem der Duft von gebratenem Haehnchen kommt. Kein Wunder. Riesig sind sie die Drachen, sehen aus wie eine Mischung aus Krokodil und Gecko, haben irgendwie einen verschlagenen Gesichtsausdruck und eine gelbe lange Zunge. Brrrrr. Gewaltig gross und faul. Vor allem, wenn sie gefressen haben. Bis zu 80 Prozent ihres Koerpergewichtes koennen sie auf einmal verspeisen und sich dann zum verlaengerten Verdauungsschlaefchen fuer ein paar Wochen im Schatten ablegen. Langsam watschelnd bewegen sie sich vorwaerts, koennen aber auch im Hungerfalle pfeilschnell ein Reh erlegen. Irgendwie gruselig die Tiere.

Beeindruckender und schoener ist eigentlich die Entdeckungstour durch den Wald, eine Landschaft wie afrikanische Trockensavanne kurz vor der Regenzeit. Abel zeigt uns Kakadus und gruene Tauben in den Baeumen, zwischendurch tauchen gesprenkelte Rehe im Gebuesch auf. Die Luft vibriert von der Hitze des Tages, am Himmel ziehen sich schwarze Wolken zusammen und viele verschiedene Voegel verkuenden das Ende des Tages. Nach der Regenzeit ist hier alles gruen, doch im Moment dominieren grau und braun. Es donnert, der Himmel zieht sich zu und einer der ersten Regenguesse des Jahres geht auf uns hernieder. Beginn der Regenzeit? Es sieht so aus, als wuerde sie unaufhaltsam naeher ruecken.

In der Cafeteria gibt es kaltes Bier und auf der Lady gleich ein Candlelightdinner im Cockpit mit frischem Fisch. Mmmmhhhh.

Will man mehr an seinem Geburtstag? Nee, schoener geht es gar nicht. Und weil die Komododrachen viel lustiger aussehen als ich, und auch schon viel mehr Falten haben, haben sie den Platz des Daypics gewonnen! ;-)






  • 18:56
  • 21.11.2004
  • 08°34.50S, 119°29.99E
  • Komodo/Indonesia
  • Bali/Indonesien
  • 28°C
  • Var -
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