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Droge Kitesurfing

Life starts at 20 Knots

Kite surfing is a passion. Wie schnell kommt die Lust auf das auch zu machen? Es sieht so einfach aus und elegant allemal. Wer Kite Surfern zuschaut und selbst Wassersport begeistert ist, befindet sich schon mit einem Fuß auf dem Kitebord. Eine Schule oder ein erfahrener Kiter vermittelt relativ schnell die Grundkenntnisse, die notwendig sind, um auf dem Brett die ersten Meter zu fahren. Dein Körper erzeugt Adrenalin, der Stoff aus dem die Träume sind. Nach den ersten Metern kommt die Wende und das Ziel dort wieder anzukommen, wo man gestartet ist. So wie bei vielen anderen Extremsportarten sinkt der Adrenalin Level. Neue Ziele steigern die körpereigene Produktion wieder. Ein kleiner Sprung, die elegante Halse. Schnell flitzt du mit 30-40 km/h über die Wasseroberfläche. Eine Sportart die schön ist, die Spass macht, solange keine Hindernisse im Weg sind und du dich im oberschenkeltiefen Wasser befindest. Unfälle passieren durch Selbstüberschätzung, an Land beim Starten und Landen des Kites und eben im flachen Wasser.

Mein erster Tag alleine nach drei Wochen mit Gästen ist relativ unspektakulär. Ich geniesse es, allein zu sein und das zu machen, wonach mir der Kopf steht. Gegen Mittag werde ich unruhig. Der Wind ist bis zum Wochenende noch stetig und frisch. Mein Dreiwochenkitebuddy Manuela ist nicht mehr da. Das ist jetzt aber sehr komisch. Alleine packe ich meine Siebensachen zusammen und fahre mit dem Auto zum JSB Kitespot. Dort: Zwei einsame Kiter. „Der gute Wind ist weg. Heute Vormittag waren 20 Knoten.“ Das amerikanisch/niederländische Pärchen in meinem Alter haben sich Campingstühle mitgebracht und wechseln sich beim Kiten ab. Super. Ein lebendes Beispiel dafür, dass Kiten nicht nur für junge Leute ist. Das Durchschnittsalter hier auf Curacao schätze ich auf 40+. Ich hab jemand der meinen Kite startet und landet. Alles gut. Entspannt kann ich mein Adrenalinausstoß geniessen. Ist keine anderer am Kite Spot, gehe ich hier nicht auf’s Wasser. Über einen zementgefüllten Reifen mit Harken kann man seinen Kite zwar sicher selber starten und landen, aber für den Fall einen Falles ist man doch recht aufgeschmissen. Also. Das lassen wir dann mal.

Ich habe meine Kite Ziel erreicht. Ich komme wieder dort an, wo ich gestartet bin und für alles andere lasse ich mir Zeit. Ich habe grade besonders Spass daran meine Körperspannung meine Gewichtsverlagerung zu optimieren und beim Wenden Tag für Tag den besseren Moment zu finden, den Kite auf der entgegengesetzten Richtung wieder einzutauchen.

Das Foto hat Nike von mir mir auf der Leuchtturminsel der Las Aves Inseln gemacht. „You are spoiled forever now…“, meint Kitefreund Nix dazu. Zwei Tage meiner Erinnerung, die zu den schönsten meines Lebens gehören. Die Insel nur für uns, kristallklares türkises Karibikwasser und 20 Knoten Passatwind, die über die kleine Insel fegen. Schöner geht es nicht. Wen wundert es da, dass ich nun doch immer mehr für den Oktober nochmal einen Törn, nur zu den Aves in meinem Kopf plane… Wer extrem Lust hat mitzukommen, meldet sich per mail bevor ich den Törn online anbiete und sichert sich seinen Platz vorab.



Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 58-63 MARLIN’s Cubatörns 2019-2020. Sichere Dir Deinen Platz.

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  • 22:00:00
  • 12.09.2019
  • 12°04.3425’N, 068°50.5760’W
  • -°/ -kn
  • Curacao
  • Cuba
  • 32°C
  • VAR Kn/E
  • 0,0m

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