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Kabelsalat

Kabelsalat

Ich nutze die Gelegenheit, dass Maya nicht da ist und reisse die Verblendung ab, hinter der die ganze Elektronik versteckt ist. Versteckt, weil es ziemlich wuest dort aussieht. Jahrelang irgenwas eingbaut, was anderes rausgeschmissen. Hunderte von Kabeln liegen dort, deren Bedeutung mir quasi ein Geheimnis der zweiten Generation ist. So was. Nach einem Tag sieht es aus wie nach einem Bombenanschlag. Alles ist rausgerissen. Das SSB muss den Platz gegen den Rechner abgeben, Festplatten werden verschoben, alle Anschluesse muessen geandert werden, was macht Interferenzen bei wem und so weiter. Tages und Nachtfuellend. Zwischendurch gehe ich im Yachtclub was essen, denn die Kueche steht voll mit Werkzeug, Kisten mit Kabeln. Kurzum es sieht aus, als wenn Micha alleine auf der Lady ist. Heute, immer noch nicht fertig. Aber ich komme der Sache naeher, fast alles funktioniert und ich habe fast nichts kaputt gemacht. Aber nicht das das alles ist. Natale wird aus DL noch eine neues Schaltpanel mitbringen, dass ich gezeichnet und anfertigen hab lassen. Projekt 2. Dann mit Maya. Hmm. Das wird bestimmt lustig.

Gleich mal zu den anderen einsamen fahren. Neil und Jim sind auch temporaer von ihren Frauen verlassen worden. Nette Kerle die auch ihre Baustellen aufgemacht haben um die Zeit sinnvoll zu vertreiben. Aber wie so oft sind auch beide zwanzig Jahre aelter als ich. Also Freunde? Doch daran haben wir uns ja schon gewoehnt, dass man auf Weltumsegelung keine Freunde findet, keine richtigen Freunde, so wie in der Heimat.

Fragt man sich natuerlich warum ich im Hafen von Viktoria liege und nicht auf die Inseln rausfahre. Einfach. Der SE blaesst, aus S steht ordentlich Schwell. Um die Inseln herum ist es schwellig. Alle die fuer ein Woche draussen waren sind wieder zurueckgekommen. Es gibt nur wenige Ankerplaetze und die liegen im Naturschutzgebiet, im Marinepark. Dort kostet es am Tag 5 USD, an Land gehen um zu wandern kostet 19 USD, alles in harter Waehrung. Die Rupee Waehrung gilt ausserhalb von Viktoria nicht mehr. Die Touristenwaehrung ist Euro und Dollar. Da wird abgezockt wie man es bei den Pauschaltouristen gewohnt ist und dem ist ja im Urlaub erst mal alles egal, einmal im Jahr kann man ja leben, wie Gott in Frankreich. Das haben die Einheimischen gut raus . Ueberhaupt sind die Locals freundlich, aber deutlich distanziert. Sehr deutlisch, ausser man faengt nachts in den Clubs an mit ihnen zu trinken. Das faellt ja nun bei den Preisen fuers Bier aus und wegen den Pillen ist Alkohol ja eh fuer die naechste Wochen tabu. Und danach andere Pillen und ich glaube dann auch Bierhefefreie Zeit.



  • 18:45
  • 19.07.2006
  • 04°37.54S, 055°27.49E
  • Mahe/Seychellen
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  • 27°C
  • 2-3 SE
  • -

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