• Flensburger N…
  • Grenadian Has…
  • Auspacken
  • Zurück in di…
  • Und wieder vi…
  • T-Shirts und …
Videos
  • So wie Gummi…
  • Arved spring…
 

Endlich Sonne

Endlich Sonne

19:33 Der Tag beginnt mit Dauerregen. Die Nerven liegen blank von der Nacht und dichtgedraengt sitzen wir unter der kleinen Sprayhood um das Fruehstueck zu geniessen. >>Na das sieht ja schwer nach einem Monopolytag aus!<<, meint Malte, doch es soll anders kommen. Kaum machen wir uns fertig zum angeln, schnorcheln und abenteuern, reisst die Wolkendecke immer mehr auf. Dort wo die Reste des Tiefs, ein neuer Trog, Kumulus Stratus mit Gewitternbaeuchen und eine aktive Konvergenzzone (alles uebele Wettergeschichten!) sein sollte, wenn es nach den Wetterfroeschen geht, dort zeigen sich blaue Flecken, die immer groesser werden. Maltes Blick wird freundlicher als bisher bekannt und er endet spaeter am Tag, sein Urlaubstagebuch schreibend, in der beruehmt beruechtigten Lady Haengematte, zwischen Focksegel und Mast.

Nun Gut. Schnorcheln was das Zeug haelt, Fisch ist aller weggeschwommen, mit dem Dinghy fast gekentert, ist dann doch nur vollgelaufen und nicht gesunken!, noch mehr schnorcheln und speeren, doch ich konnte dann diesen huebschen Barsch doch nicht toeten und am Ende kein Fisch beim trawlen und Natale rettet das Abendessen vegetarisch mit einem dicken Lob von Malte. Upps.

Zumindest Natale und ich sind fertig mit der Welt. Seit Tagen Starkwind, seit Tagen auf den Socken, dies und jenes und jetzt wird die Arme auch noch krank von den staendig kalten Fuessen. Neuseeland, also doch wieder Sockenland. Sollte jemand also noch Socken uebrig haben, wir nehmen diese gerne.

06:07 >>Huibu, Huibu...<<, mit 5 Millibar nach unten zwischen zwei und drei Uhr zieht ein Tief ca. 200 Meilen suedlich an uns vorbei. Da koennen einem schon die Beine wackelig werden wenn man das Barometer so fallen sieht, als wenn es sich verschluckt haette. Der Wind dreht unverhofft von Suedost auf Nordwest. Was fuer ein Glueck, dass wir am Nachmittag noch entschieden haben unserer Platz hinter dem Aussenriff zu verlassen und den schuetzenden fjordaehnlichen Einschnitt in Bequa wieder aufzusuchen. Am Aussenriff hatten wir dumm vor der Insel gelegen bei 35 bis 40 Knoten Wind in der Nacht. Hier im Schosse der Insel Begua pruegeln zwar staendig die Fallwinde dann noch etwas staerker die hohen Berge zu beiden Seiten herunter das die Lady sich auf die Seite legt und das Rigg wie zu Weihnachten pfeift, doch mein Freund der Buegelanker liegt wahrscheinlich bis Oberkannte fest im Schlick der Mangrovenbucht vergraben und haelt uns an dem Platz wo wir nach meiner Meinung hingehoeren. So. Um es mal klar zu sagen: Wir bekommen seit heute Nacht ganz schoen was auf die Nase. Natale und mir hat das dann doch die Haelfte der Nacht gekostet, die wir durch die Lady tigerten um zu beraten ob wir noch irgendwas tun koennten, Malte schien den Schlaf der Gerechten nach seinen ersten Freiwassertauchgaengen zu schlafen. Beneidenswert.

Es regnet in Stroemen, die neuen Wetterberichte sind noch nicht da, aber das Barometer steigt schon wieder. Guut! Der neue Tauchplatz ist auch schon ausgesucht und vielleicht finden wir ja sogar Bojen der hiesigen Tauchschulen oder ein Tauchboot, das wir fragen koennen. Mit dem Regen sehe ich sehr positiv. Es kann nur noch besser werden und unter Wasser ist es derzeit eine Erholung gegenueber an Bord, wo es pfeift und windet und ueberhaupt. Im Tauchanzug ist es gemuetlich warm auf 20 Meter und wenn die neuen Tauchplaetze der Hit sind ist mir das alles egal. So. Muss jetzt mal neues Wetter reinholen.



  • 06:07
  • 20.10.2003
  • 18°23.14S, 178°09.15'W
  • Bequa Island / Fiji
  • -
  • 23°C
  • SE 1-8
  • 1,5

LOGBUCH ARCHIV

October 2003
M T W T F S S
« Sep   Nov »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.