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Anker auf

Anker auf

Geschafft, wir sind auf See. Heute morgen sah es allerdings noch fast so aus, als wuerde unsere Abfahrt verzoegert. Nachdem wir von unserem morgendlichen Landgang mit besten Tierfotos wiederkommen, knibbelt Micha ein bisschen an den Fenstern und hat prompt perfekte Silikonringe in der Hand, die doch eigentlich unsere lecken Fenster abdichten sollen. Was nun?

In den Backskisten wird gekramt, eine Tube voellig ausgehaertetes Silikon aus NZ zu Tage gefoerdert und schliesslich eine Kartusche 50200, dem Lieblingsversiegler-kleber vieler Segler. Nun gut. Durchsichtig waer uns lieber gewesen, aber schwarz ist besser als undicht und so muss der arme Micha erneut in der Bruthitze die Fensterrahmen umschmieren. Das bremst die Aufbruchstimmung, doch gerade, als wir entscheiden wollen, noch einen Tag dranzuhaengen, geht die DEUSA ankerauf und verschwindet aus der Bucht.

Ach komm, wir fahren auch, jetzt schnell. Ok. Letzte Vorbereitungen dauern eine Stunde, die DEUSA ist mittlerweile 4 Seemeilen weit weg und ruft auf Kanal 16. Hey, die rufen auf 16 und wir koennen sie hoeren. Es funktioniert. Jetzt muss die Angelroute nur noch da oben bleiben, anstatt runterzufallen und die Schiffsausruester in SA werden keine 100 Euro fuer eine neue Antenne an uns verdienen. Dafuer gehen wir lieber Prawns essen, oder Straussenfilet oder was sonst so in Richardsbay auf den Tisch kommt.

Das ist der Startschuss, es gibt nichts mehr zu reparieren, Anker hoch aus dem Schlamm und Schlick und los. Draussen erwartet uns Wind aus WNW. Bisschen bloed, muessen doch nach SW. Hoch am Wind kaempfen wir uns an der Kueste entlang, bei Mahajamba hilft alles nichts, wir muessen aufkreuzen. Kurs 350 Grad. Brrrr. Wir wollen doch nicht nach Kenya. Kurze Borddiskussion ueber ein eventuellen Stop in der Bucht aber nein, wir sind jetzt unterwegs. Kreuzen wir eben. Die Grib Files sagen fuer morgen und uebermorgen segelbaren Wind an, das muessen wir ausnutzen. Also, Zaehne zusammen und durch. Wind gegen Stroemung, die aus einem Flussdelta kommt, kurze hackige Wellen, das ist ja wie auf der Nordsee. Aber wir segeln, das ist die Haupotsache, denn jeder Tropfen Diesel ist kostbar. Daumen druecken, dass der Wind die Nacht durchsteht. Kann Maya ja jetzt, aber die schlaeft schon. ;-)






  • 19:34
  • 22.10.2006
  • 14°59.34S, 046°57.32E
  • Madagascar
  • South Africa
  • 28°C
  • 2-3 NW
  • 0,5

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