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Indonesisch Lektion 1

Soviel Glueck kann nicht gut gehen und schon muss Micha ein paar Stunden der Nacht auf dem Bug der Lady verbringen und unseren Buegelanker vom Holzheck des vor uns liegenden Fischerbootes abzuhalten. Irgendwann dreht die Stroemung, der Skipper geht schlafen. Puenktlich zum Fruehstueck aendert sich dann auf einmal der Blick aus dem Fenster, wir treiben froehlich weg von unserer Insel.
Das faengt ja gut an. Einfach wegfahren koennen wir auch nicht, haben wir doch vom Kepala Desa ein Ikattuch gekauft und noch nicht bezahlt.
Wir haengen uns an die naechste Mouring, Micha geht mit Dinghi und Tauchflasche auf Tour und organisiert eine bessere Mouring am Ende des Dorfes, zwei Stockanker liegen hier auf 1o Meter Tiefe und kein Boot neben uns, das uns nachts in die Quere kommen koennte. Der Besitzer ist auch schnell gefunden und wir duerfen bleiben. Ruhe kehrt ein auf der Lady. Schwein gehabt dass wir wach waren!

Nach dem aufregenden Morgenprogramm geht es wieder an Land zu unserer naechsten Indonesischlektion. Es klappt immer besser, die ersten Woerter und Saetze bleiben haengen, wir koennen Fragen verstehen und beantworten und sogar etwas ueber das Dorf und seine Menschen erfahren. Die indonesische Grammatik ist ziemlich simpel, so dass man mit einem aneinanderreihen der Woerter schon fast einen richtigen Satz zustande bringt. Konjugation oder Deklination gibt es nicht, fuer Vergangenheit und Zukunft gibt es einfache Zusatzwoerter und beim Plural wird einfach das Wort verdoppelt. Ich, mein, mich, alles ein Wort. Nur ein richtig gutes Woerterbuch fehlt uns, der kleine Berlitzfuehrer bringt einem eben doch mehr ueber Doppelzimmer und Mietautos bei, als ueber das taegliche Leben.

Im Ofen baeckt gerade ein richtig deutscher Apfelkuchen, denn schon wieder sind wir beim Kepala Desa mit indonesischen Schweinereien verwoehnt worden. Nun wollen wir uns revangieren. Zu Besuch auf der Lady war er auch schon, mit staunenden Augen und viel Begeisterung, vor allem fuer das teure Steinerfernglas, das er kaum noch aus der Hand geben will.

So schnell wollen wir hier nicht weg, wir lernen die Menschen gerade erst kennen, schlendern durchs Dorf, schiessen Fotos oder sitzen im Schatten und quatschen. Und gucken uns die Ikatstoffe an, und liebaeugeln und zaehlen unsere restlichen Rupien. Banken gibt es hier keine und Dollars werden nicht genommen, ist ja auch logisch.

Tauchen war Micha auch noch nicht, der Kompressor macht Mucken. Kein Grund zu fahren. Also bleiben wir hier. Kami tinggal desini, um es indonesisch zu sagen.






  • 16:10
  • 11.11.2004
  • 08°12.60S, 124°22.74E
  • Ternate/Pulau Alor
  • Bali
  • 28°C
  • NE 2
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