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Ein Tag wie kein anderer

22:34 Thailand. Frueh morgens geht es los, ein stummer Fahrer holt uns netterweise von der Marina ab und brrrrrrrr geht es gut drei Stunden ueber moderne malayische Autobahnen. Rechts und links, Staedte, Fabriken und Reisfelder. Unser erster Eindruck von Malaysias Hinterland, von dem wir ja eigentlich noch gar nicht viel gesehen haben. Unser Ziel sind ein paar Stempel im Pass. Die Fahrer sind thailaendisch und stumm, weil in Thailand kaum jemand Englisch spricht. Die Busunternehmen auf Visa- und Grenzfahrten spezialisiert. Kein unnoetiger Halt bis zur Grenze. Mit uns ein paar muffelige Weisse im Bus. Hmm. Aber was soll es. Die Grenze ist problemlos und unsere erste Landesgrenze ohne Wasser seit ein paar Jahren. Es ist heiss.

Hat Yai ist eine Stadt wie jede andere in Asien, wie Georgetown, wie JB oder KL, gross, Mopeds, Autos. Die Menschen, thailaendisch, sehen maskulin gesehen nicht anders aus, aber feminin nun ohne Schleier. Das tut gut und ist schoen anzusehen. Buddah regiert hier den Glauben und schoene Frauen laufen durch die Strassen. Ach, dass ist ja mal wieder nett. Tut in der Seele gut. Ich hab ja nix gegen den moslemischen Glauben, aber das die Frauen da immer verschleiert sind… Na ja.

Wir schlendern durch die Strasse, es macht richtig Spass zu fotografieren, das erste Strassenthaiessen findet den Weg in unsere Maegen. Das koennen die Thais eben besser als die Indonesier und die Malaysier, kochen.

Sich nicht zu verlaufen gestaltet sich etwas schwierig, das Sprachproblem gewinnt wieder Oberhand. Die Geschaefte sind nicht beschriftet, alles nur in Schriftzeichen. Encarta mein hierzu: >>Thai wird in einer eigenen Alphabetschrift geschrieben, die aus 44 Konsonanten und 32 Vokalen besteht. Die Vokale werden nicht durch eigene Buchstaben, sondern durch Zeichen vor, hinter, ueber oder unter dem jeweiligen Konsonanten dargestellt. Auch vier der fuenf Toene werden durch Zeichen markiert, während ein fehlendes Zeichen für den fuenften Ton steht. Im Schriftverlauf werden Wortgrenzen nicht durch Abstaende markiert, wodurch das Lesen in Thai sehr viel Uebung voraussetzt.<< Also alles erst mal nur Lalalalalalalalal... Zusammengeschrieben! Irgendwann am Nachmittag geht es wieder in den Minibus, Van nennt man das, glaube ich, der Fahrer, ein Idiot, laesst uns dreissig Minuten in der Mittagshitze stehen, das schaft die Klimaanlage nicht bei den Temperaturen. Mutti wird blass im Gesicht und gerade noch rechtzeitig geht es los. An der Grenze steigt ein Chinese dazu, stinkend nach Alkohol, torkelnd nimmt er Platz hinter Natale, motzt rum dass er nicht genug Platz hat, rotzt, ruelpst und jammert. Prima. Das nennt man Pech. Nun geht es im Schritttempo ueber die Grenze bis zur ersten malayischen Tankstelle. Aha. Wir bekommen unseren Stempel, der Hintermann ruelpst weiter und kaum hat der Fahrer getankt, faehrt er wie ein Berserker, statt ueber die laengste Bruecke Asiens nach Georgetown wird Geld gespart und die Faehre genommen, zur Marina will er uns nur nach einem Telefonat mit seinem Chef bringen und wieder einmal: Wir lieben Fahrtensegeln! Gut das einem das alles auch an jedem anderen Ort auf der Welt passieren kann. Wir haben halt einfach Pech gehabt. Trotz alledem haben wir wunderschoene Fotos im Kasten, sitzen auf unserem wackeligen Zuhause und morgen beginnt ein neuer Tag, neues Glueck. Geschichten die das Leben spielt, irgendwo in Asien auf der IRON LADY.






  • 22:34
  • 06.04.2005
  • 05°21.34'N, 100°18.96E
  • Pulau Penang/Malaysia
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  • 29°C
  • 1 S
  • -

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