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Samstag in Cantilles

Pago Satt!

Die Nacht war ordentlich windig. Nicht unsicher, aber rocky vor Anker. Meinen Gästen macht es nichts oder eher wenig. Die sind mittendrin. Geniessen jeden Tag. Langeweile gibt es nicht. Am Morgen geht es zur Lagune und tatsächlich sehen sie zumindest frische Spuren von Krokodilen. Was sie nicht wissen, ist dass die Krokodile sehr gut schmecken. Das ist wohl eher das Problem, weshalb die Krokodile schauen, dass sie weg kommen, wenn Menschen auftauchen. Wir wollen kein Krokodil und auch kein anderes verbotenes Wildfleisch. Wir wollen einen Pago. Das ist ein überdimensionierter Red Snapper und der liegt in der Tiefkühltruhe der Ranger. Die bessern ihr Taschengeld auf. Kochen für uns. Teller, Gläser und Getränke sind selbst mitzubringen. Unter Palmen wird diniert. Jeder eine Trink Kokosnuss, mit einem Schuss Rum verfeinert. Etwas früh am Nachmittag. Da sind die Mücken noch nicht da und es gibt auch noch Licht. MARLIN schaukelt mit dem Mast und der Skipper schläft nac h dem Essen unter den den Palmen in der Hängematte ein. Wochenendstimmung.

“Am Sonntag will mein Süsser mit mir Segeln gehen!“ Der Weg führt uns für die Nacht auf die andere Seite der Bucht. Bei 2,2m Meter Wassertiefe stoppe ich und fahre ein Stück zurück. Auf 3m fällt der Anker. Es ist flaches Wasser hier. Sehr flaches Wasser. Nicht ohne Grund sind die ganzen Charterschiffe Katamarane. Aber ob ich nun eine dreiviertel Meile oder eine halbe Meile vor der Küste den Anker schmeisse. Ist ja nun auch irgendwie egal. Wir haben bis Mittwoch abend um wieder in Cienfuegos zu sein. Am Freitag kommt hoher Besuch aus der Null Grad Klima Zone „Old Germany“. Nathalie und die Kinder sind schon ganz aufgeregt. „Nur noch fünf Mal schlafen.“, ist das Subjekt der letzten e-mail. Lässt Vorfreude vermuten. Hoffentlich ist Engel Kaputtnix auch dabei im Koffer. Mir haben die letzten Tage gereicht. Ab morgen heißt es dann zurücksegeln. Wie immer, gegen den Wind. Wird es zu windig nutzen wir dann kleine Windfenster mit Flaute um zu schwierige Schl äge mit Motorkraft zu unterstützen. Das Problem ist die Strömung von Ost nach West, die die Schläge beim Aufkreuzen gemein zum Zickzacksegeln auf der Karte macht. Über das Flach zu Segeln zwischen Rosarios und Cayo Largo, dazu fehlen mir die Nerven, so flach sind die Tiefen-Angaben.

Der Samstag Abend vergeht mit Phase 10 spielen. Nix für Anfänger merke ich. Der Menker Klan ist routiniert und die Joker werden intern verteilt. Carsten trumpft mit Anfängerglück und ich lass alle gewinnen. So kann man seine Crew auch glücklich machen. Dabei ist zum Samstag Abend passend, Havanna und Mulata Rum, das beste was die Hausbar hergibt. Pia zaubert Riesen-Crevettensalat ;-) meint Languste, die sich anscheinend im Kühlschrank vermehrt. Es wir nicht ganz so spät als alle in ihren Kojen verschwinden. Über das Wetter muss sich hier keiner Sorgen machen. Auch morgen ist wieder 28 Grad angesagt. Ein frischer Wind und ein 1a Sonnenuntergang. Segel-Urlaub pur auf der MARLIN, meint Harald. So soll es sein.






  • 23:59:00
  • 24.03.2018
  • 21°37.2823’N, 081°56.6975’W
  • -°/ -kn
  • Cayo Rosario
  • Cayo Largo
  • 28°C
  • 6kn/NE
  • 0,5 m

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