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Nach einem Jahr zurück auf der MARLIN. Hurra!

Die erste Nacht im eigenen Bett

“Wie fühle ich mich?“ Es geht mir hervorragend. Der Temperaturschock war schon gewaltig. Aber gut! Christiane und Tommy holen mich vom Flughafen ab. Es ist eben doch schön vom Flughafen abgeholt zu werden. Mache ich auch immer mit meinen Mitseglern, wenn ich ein Auto habe. Tommy ist mein neuer privater Autoverleiher. Er lächelt mich an. Christiane lächelt mich an. „Jetzt nimm mal die Maske ab, damit man Dich in den Arm nehmen kann. Wir tragen hier keine Masken auf Curacao.“ Ich schaue verdutzt. „Wir haben hier kein Corona. Innerhalb von 24h nAch dem Ausbruch in den Niederlanden haben wir die Grenzen dicht gemacht. Jetzt kommen ab August nur noch Fremde rein mit Test.“ Das ist der beste Ort für mich. Die Quarantäne Insel. Meinem jungen Immunsystem gefällt das mehr, als die ganze Diskussion in Europa, um die zweite Welle im Herbst, und die steigenden Infektionszahlen. Das ganze hat aber auch negative Seiten. Touristen gibt es auch keine. Für eine Karibikinsel, die vom Tourismus lebt, geht das auf Dauer ja nicht.

Auf MARLIN angekommen lächelt mich diese mit einem einseitigen Grinsen an. Das Dinghy MayaLena hat’s erwischt. Skipper Stefan hatte schon mitgeteilt, dass er alle drei Tage Luft nachpumpen musste. Wohl in Jamaika hat das Dinghy ein Loch abbekommen. Ein Nagel an einem Steg. Irgendwas. Ist ja auch egal. Leider ist durch die fehlende Luft, die schwarze Scheuerkante abgegangen. Nun muss nicht nur das Dinghy geflickt werden, auch die Scheuerkante neu verklebt werden. Mal sehen was die Neuseeländer von NAIAD dazu sagen. Bestimmt braucht man einen speziellen UV-Resitant Kleber und aus dem kleinen Problem wird ein großes Problem. Ansonsten ist es ja schon nach deutscher Zeit 3 Uhr morgens als ich ankomme und ich mach mir mein Bettchen im Pilothaus. Das so lange verschlossene Schiff ist der reinste Brutkasten, so ist es aufgehitzt. Neben mir liegt heute die grüne Presidentin. Eine Flasche grünes dominikanisches Pilsener Bier. Es schmeckt gruselig. Aber ich werde mich schon wieder daran gewöhnen.

“Alles bleibt gut!“ Heute morgen koche ich mir einen Tee. Dazu eine Dose Sardinen mit Chili in Öl. Muss man mögen. Ich kann das. Ich bin um vier Uhr aufgewacht. Ein Running Backstay klappert am Mast. Die Decksverbindung ist gerissen. So wird es jetzt erst mal weitergehen. Ich mach mal eine Liste auf dem iPhone. Ein EXTRA ToDo-Liste. Eine Liste, um die MARLIN so weit fit zu bekommen, dass man zumindest die Marina wieder verlassen kann und vor Anker liegen kann oder für eine Woche nach Klein Curacao segeln kann. Das bekommen wir hin. Vor allen Dingen wenn mir meine Crew hilft, die ich in ein paar Tagen vom Flughafen abhole. Anne Cathrin und Heiko. Damit die auch ankommen, muss ich denen jetzt mal ne Crewbestätigung schreiben.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Leben unter Segeln - Das etwas andere Konzept.
Sportlicher Segeltörn mitten durch die Karibische See
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  • 05:56:00
  • 05.08.2020
  • 12°04.3385’N, 068°50.5863’W
  • -°/ -kn
  • Curacao
  • British Virgin Islands
  • 24°C
  • VAR
  • 0,0m

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