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Start zur Atlantiküberquerung

Tiefenentspannung erreicht

MARLIN ist wieder frei. Der Anker gelichtet, CREW 50 vollständig, die Wassertanks sicherheitshalber voll, die Batterien ebenso und am Generator ist der letzte Einlauf-Intervall zu Ende. Ventile eingestellt - Er hat jetzt seinen vorschriftsmäßigen Dienst aufgenommen. 15.000 Stunden bis zur ersten Überholung in einer Werkstatt sind geplant. Na da sind wir ja mal gespannt. Das sind rund 15 Jahre. Da werde ich wohl kaum noch mit der MARLIN segeln.

Der Mast der MARLIN wackelt gemütlich bei raumschoten Passatwind und südlich von uns passieren wir die Insel Fogo. Die Stimmung ist vollendet. Ein beständiges Segel-Glücksgefühl hat sich breitgemacht. Der Beginn einer lang erwarteten Seereise ist eingetreten. MARLIN und ich geben sich alle Mühe den Törn ruhig und angenehm zu beginnen. Das Groß im zweiten Reff läuft das Schiff wie auf Schienen, teilt den Atlantik in Nord auf der Steuerbord und Süd auf der Backbordseite. An Deck steht eine große Portion Yellowfin Thunfisch zum Auftauen. Etwas Wahoo habe ich gestern in Tarrafal auf dem Markt noch erstanden. Die Crew hat am Morgen die letzten Escudos noch in Süßigkeiten investiert. Na, dann habe ich ja wieder eine Challenge. „Finger weg vom Süßigkeitenschrank.“

Bei Lunatronic habe ich einfach Betriebsferien angeschlagen. Ziel: Entspanntes Segel auch für mich und keine täglichen kleinen und großen Probleme per e-mail. Eike hat uns zum Jahresende verlassen und Mitte Januar komme ich nach Deutschland um zu entscheiden wie es weitergeht. MARLIN wird dann in Trinidad an Land stehen. Braucht sie auch dringend. Das Unterwasserschiff, aber auch das sogenannte Toppainting benötigen dringend Pflege. So ein Schiff kann nicht nur fahren, es braucht ab und an eben auch mal Liebe und Zuneigung. Ab dem 16. Februar soll es schon wieder durch die Antillen nach Norden bis nach Martinique gehen. Jan lernt schon fleissig französisch nehme ich an. Denn der Passageplan ist seiner. Zwei Plätze sind auf diesem Törn noch frei. Wer dem deutschen Winter also entfliehen will, hat hier die Chance auf der MARLIN einzuchecken und die Antillen mit Jan oder mir kennen zu lernen. Wer genau Skipper sein wird, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, denn die Buchungen für die Antillen sind eher zurückhaltend. Hatten wir uns ja etwas anders vorgestellt. (Micha kratzt sich am Kopf und runzelt die Stirn) Anderen Anbietern geht es zwar auch nicht anders, was mir nun auch grade nicht so hilft. Mit knapp 1.450 Euro für 12 Tage auf der MARLIN finde ich eher zu günstig, als zu teuer. Nun gut. Kann man nix dran ändern im Moment und will ich auch nicht während der nächsten zwei Wochen. Die gehören meinen Gästen.

Im Cockpit der MARLIN geht es entspannt zu. Harald repariert die Dusche der Badeplattform, die immer gerne tropft. Ich glaube auch nicht, dass sie jemals wirklich damit aufhören wird, das ist eher so ein allgemeines Problem an den Duschen der Badeplattformen auf allen Schiffen. So. Es wird Zeit. Ich werde mich mal um das Abendessen kümmern. Malschauen was reif ist und was gekocht werden muss. Der Wind heute Nacht wird etwas frischer werden…



Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 52 Martinique - Antigua 02.03.2019 - 14.03.2019
CREW 53 Antigua - Martinique 23.03.2019 - 04.04.2019
CREW 54 Martinique - Grenada 06.04.2019 - 18.04.2019
CREW 55 Grenada - Antigua 27.04.2019 - 09.05.2019
CREW 56 Antigua - Bermudas 11.05.2019 - 23.05.2019
CREW 57 Bermudas - Azoren 01.06.2019 - 20.06.2019

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  • 12:00:00
  • 20.12.2018
  • 15°10.9400'N, 023°45.3500’W
  • 270°/ 8kn
  • Tarafal, Cabo Verde Islands
  • Union Islands
  • 1015/28°C
  • 20kn/NE
  • 0m

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