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Auf den Caymans gelandet

Ein bisschen wie Zu Hause!

Wir kommen am Westend von Grand Cayman am Nachmittag und bei Sonne an. Ich muss mich jetzt mal selber nen bisschen loben. Der Autopilot läuft endlich. Aus Deutschland hatte ich die notwendigen neuen Magnete, Federn und Stifte mitgebracht. In Cuba hatte ich die Teile noch schnell eingebaut. Gustav, der Autopilot hatte heute seine Feuerprobe. Am Mittag frischt es auf. 3 BFT. Ich lasse die Segel stehen. Die MARLIN giert von rechts nach links und ist übertakelt! Deutlich übertakelt. Der Autopilot muss ordentlich drehen. Von rechts nach links. Normalerweise wäre das nicht gegangen. Jetzt macht er das ohne zu murren, ohne auszusetzen, ohne dass die Kupplung den Kontakt zum Ruder verliert. Mit Kühlschrank und Gefrierschrank saugen die drei ordentlich an der Batterie. Zweiter Test. 20 Grad Schräglage beim am Wind segeln. Was wird der Generator dazu sagen. Doch auch der schnurrt und schaltet sich nicht mehr ab, wegen Kühlwassermangels. Ich bin richtig stolz. Das auch mal was funktioniert! Hoffentlich funktioniert das alles auch bei 6 BFT. Auf dem Weg über den Nordatlantik werden wir Zeit haben das ordentlich zu testen. Unsere Mouring vor der Stadt ist frei. Ein einsames anderes amerikanisches Boot liegt an einer weiteren Mouring. Schnell ist die MARLIN vertäut und ohne Probleme fahren ich un Ulli zum einklarieren mit dem Dinghy an Land. Das kostet Geld am Wochenende, aber das wussten wir vorher. Ulli übernimmt die Kosten, weil er morgen wieder in seiner Praxis stehen muss, seine Kinder in der Schule antanzen. Der Alltag hat unsere Gäste zurück, auch wenn es Ihnen nach der Woche voller Antialltag und Abenteuer schwer fällt die MARLIN zu verlassen. Auf uns warten neue Aufgaben. Morgen müssen die neuen Segel an Bord und angeschlagen werden. Nicht ganz so einfach. Viel Tuch. Morgen wissen wir mehr. Schon mal gesehen was AIS kann? Clickst Du hier! Noch kein sendendes AIS? Kaufst Du bei mir.

Sternschnuppennacht

Wind in den Segeln

05:38 Na, wer sagt es denn? Pünktlich um 2 Uhr nachts, wie von den Gribfiles vorhergesagt, bekommen wir eine leichte Brise, die über die letzten Stunden zugenommen hat. Noch können wir mit Vollzeug durch die Nacht düsen. Die Logge zeigt bis zu 6,5 Knoten an, in Wirklichkeit bleiben aber nur 5,5 übrig, da ordentlich Strömung gegen uns setzt. Immerhin, bei der Geschwindigkeit schaffen wir es wohl doch im Hellen bis Grand Cayman und können unter Publikum bei Tageslicht den Seven Mile Beach entlangsausen!

Die Nacht ist stockfinster, kein Mond zu sehen, dafür zucken Sternschnuppen in unregelmäßigen Abständen durch den Himmel. Die Schwalben schlafen immer noch, genau wie Skipper, Stift und Schiffsmädchen. Kurz vor sechs, Zeit für den ersten Kaffee.

08:30 Nicht nur Kaffee gab es zum Morgengrauen, sondern auch heiße Milch mit Keksen und Gesellschaft im Cockpit. Mittlerweile sind alle wach und die MARLIN zieht mit 8 Knoten durch das Wasser. Noch knapp 50 Meilen bis zur Nordspitze, alles klar, das Vollzeug bleibt oben.



  • 05:38
  • 27.04.2014
  • 20°36.2354'N, 81°15.4000’W
  • 176° / 5.7kn
  • Caribbean Sea
  • Caymans
  • 27.4°
  • ENE / 9kn
  • 0,2 m

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