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Es ist wie ein Nachtspaziergang

Sterne, Sternschnuppen und der Orion

Nichts ist schöner als der Sternenhimmel auf See. Jeder der den Anblick unter Segeln kennt, wird mir zustimmen. Der Wind hat etwas nachgelassen, die Capitana hat die Segel besser getrimmt, ich habe ein paar Stunden geschlafen. Jetzt sitze ich am Kartentisch und schaue dumm aus der Wäsche. Rechts und links gluckert das Wasser an mir vorbei. Der Generator und Wassermacher brummen im Heck der MARLIN. Crew schläft. Wir kommen langsam den Cayman Island näher.

Meine Gedanken gehen zurück nach Jamaika. Ich habe die Zeit genossen. Aber Jamaika ist ganz anders gewesen als ich es mir vorgestellt habe. Jamaika ist für karibische Verhältnisse reich. Zumindest gibt es viele dicke Autos und gut gepflegte und genährte Muttis dazu. Ganz im Gegenteil zu Cuba oder Haiti. Die Jamaikaner sind nett und zuvorkommend und diese Nettigkeit gegenüber dem weißen Mann will immer belohnt sein. „Hey white man. Give me some Dollar!“ Das nervt mit der Zeit. Auch gibt es gar nicht so viele kiffende Rastas, wie ich mir es vorgestellt habe. Die Zeit ist NICHT stehengeblieben auf Jamaika. Auch dieses Land will seinen Teil vom Kuchen abbekommen und wird es auch tun. Ohne Frage.

Die MARLIN segelt durch die Nacht. Neues Ziel Cayman Islands. Da denkt man erst mal an Steuerhinterziehung, Nummernkonto und so weiter. Is doch so. Oder nicht? Deshalb segeln wir allerdings nicht ins Steuerparadies, denn mit unseren Beständen, würden wir noch nicht einmal in die Banken reinkommen. Wir haben in Alu investiert. Alu statt Euro, statt Fonds und Aktien. Nicht schlecht. Oder? Ich finde, eine gar nicht schlechte Investition. Aber zurück zu den Caymans. Diese sind ein Tauchparadies. Das ist der Grund, warum wir hier zumindest einmal stoppen müssen, um uns unser eigenes Urteil zu finden. Bisher wissen wir nur, dass es kostenlose Tauchbojen gibt, das Einklarieren umsonst ist. Was wir uns denken, ist, dass die Caymans ein teures Pflaster sind. Deshalb hat Nathalie heute auch noch mal ordentlich auf dem Jamaika Markt eingekauft.

Die erste Insel, die wir morgen erreichen werden ist Cayman Brac und grade mal 10 Meilen lang. Ein paar Häuser im Norden, ein paar Häuser im Westen. Hmm. Wir sind echt gespannt was uns dort erwartet. Kristallklares Wasser als Erstes. Rollige Ankerplätze als Zweites. Morgen Abend wissen wir mehr.

Auf nach Cayman Islands

Schnelles, komfortables Segeln

Nach vielen Papieren und Overtime Gebühren bei den Customs, an die wir nicht gedacht haben ;-(, sind wir dann mal wieder los. Susanne ist weiterhin dabei, auch wenn die Freundschaft „Die Frau und das Meer“, noch nicht so richtig funktioniert. Doch heute, gibt sich das Meer alle Mühe, Susi auch. Sie sitzt am Heck und hypnotisiert die Wellen. Wir laufen 8 Knoten Average. Kurs Cayman Brac liegt an, die Sonne scheint. Schönstes Karibik Segeln.

Ich habe endlich ein Relay zwischen den Clutch Ausgang des Raymarine S3G Kurscomputer geschaltet, der der Kupplung der Jefa Steuerung den Strom direkt von Batterie gibt. Hier hat es immer wieder Aussetzer gegeben, vor allen Dingen, wenn die Batterien nicht ganz voll waren, nachts und bei heftigem Wetter. Folge war das man sich nie auf den Autopiloten verlassen konnte, weil die Kupplung zum Ruder mal so eben für 10 Sekunden mit lautem Getöse raussprang. Jetzt bin ich grade gespannt ob’s klappt. Is nen alter Tip von Rene, SY MIRA. Seit einer Stunde klappt es schon. Das lässt hoffen. Ich liege auf der Lauer.



  • 21:45
  • 28.12.2013
  • 18°27.7382'N, 77°56.4752’W
  • 306°/8kn
  • Caribean Sea
  • Cayman Islands
  • 28°
  • E/15kn
  • 1,5-2m

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