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Zuerueck aus Melacca

Zuerueck aus Melacca

Wendepunkt. Der lokale Wetterbericht sagt, dass der NE Monsum nun doch bald zu Ende sei. In zwei Wochen oder so. Und dann gibt es Regen und SW Monsum schon bald darauf. Auf Penang, wo wir ja hin wollen um das neue Crewmitglied ans Licht der Welt zu bringen, gehen die Wasserreserven schon aus und regnen soll es damit sich alles mal abkuehlen kann. Uns soll es recht sein. Die Regenzeit soll nicht so werden wie man sich das bei der normalen Wortinterpretation in Deutschland denkt, naemlich Dauerregen. Nein, eher 2 Stunden Regen am Tag und den Rest bestimmt ein leichtes Nino Jahr, wohl wieder Sonne und doch nicht 38 Grad, wie es in den Buechern steht. Wir werden sehen was es wirklich gibt. Aendern koennen wir ja eigentlich eh nix.

Melacca, Melaka, Melakka, die Schreibweise dieser Stadt ist immer unterschiedlich. Aber! Eine Reise ist sie wert. Kann man nicht anders sagen. Aus einem Tag sind schnell zwei geworden, denn der Weg dort hin war viel langwieriger, als wir uns das vorgestellt haben und so wie vor 600 Jahren sieht es dort auch nicht mehr aus. Von Port Dickson geht es erst einmal nach Seremban, denn einen direkten Bus, den gibt es leider nicht. Zumindest ist hier der Ueberlandbusverkehr absolut ausgereift organisiert. Grosse Reisebusse, grosse Terminals, alles bestens und ueberall, wie immer, alles klimatisiert. Die muessen ein Geld machen hier, die von York, von Panasonic und wie sie sonst noch so heissen. Dauert halt alles nur ein bisschen. Einsteigen, Aussteigen und Umsteigen. Ich schlaf natuerlich sofort ein und als ich aufwache kommen wir gerade am Flughafen von Malacca (Ich habe mich fuer diese Schreibweise entschieden.) an. Nein, es ist der megamoderne Busterminal. Vertan. Hunderte von Bussen gehen von hier wieder in alle Himmelsrichtungen, Autobahnen und Landstrassen zerteilen die Provinz Melacca, so dass fuer die Natur nur noch wenig Platz bleibt. Wieder mit einem neuen Bus geht es in die Stadt, ins Stadtzentrum. Und da sind wir endlich, am Ziel, da wo uns mit der Lady eine neue Bruecke den Eingang versperrt hat. Und? Ja. Es ist schoen, es ist toll. Wir werden vom >>Stadhuis<< mit der niederlaendischen Windmuehle davor begruesst. Wie Niederlande. Klar doch, hier stehen wir in Klein Amsterdam. Die alten Stadthaeuser begruessen uns, die Silos, die Werkstaetten mit den hoelzernen Dielenboeden, den typischen Eingangstueren. Nur die Hollaender sind alle weg, statt dessen ist hier Chinatown. Chinesen bevoelkern die alten Haeuser, es gibt hunderte von kleinen Restaurants, von Laeden, Antikshops und zwischendrin moslemische und buddistische Tempelanlagen. Immer noch haengt die chinesische Neujahrsbeleuchtung, das Jahr des Hahnes wird begruesst.

Natale, nicht dumm und immer mit Reisefuehrer ausgestattet (Eine Art der Schamponiermaschine.), findet den Weg ins Low Buget Hotel. Ein kleiner Raum, ein gesundes hartes Bett, ein Bad fuer 10 Teuro die Nacht. Das geht und ich schlafe schon wieder ein. Klar, weil Mr. York kuehlt unser Zimmer auch auf 25 Grad herunter.

Irgendwann geht es weiter. Unmoeglich all die Haeuser, die Gassen, die Relikte von britischer, portugiesischer Vergangenheit zu beschreiben. Doch schoen ist es. Wie Urlaub, wie Touristen bewegen wir uns, lassen uns fallen, nehmen mit, was wir koennen und ploetzlich sind die Menschen auch gar nicht mehr so grimmig. Zum Fruehstueck gibt es wieder mal indische Rotis, traumhaftes Lokal Mohamed soundso, bis etwa 75 Singaporianische Pfadfinder zum Roti-Essen antreten. Wir fluechten, noch koennen wir das einfach und geniessen diese Freiheit. Irgendwann, ich gerade im digitalen Fototraum, reicht es der Capitana. Hitze, dicker Bauch, Blasen an den Fuessen: >>Ich will nach Hause.<< Schade, eigentlich koennte man in dieser Multikulti Stadt noch ohne weiteres einen Tag dranhaengen. Mit dem Wissen, dass uns jetzt vier Stunden Busfahrt bevorsteht, ueberrede ich Natale noch zu chinesischem Mittagessen, da wo die Schlange der Chinesen am groessten ist. Gut entschieden. Gut gemacht. Im Bus schlafe ich wieder ein, was soll ich auch sonst machen. Morgen schon soll es weiter gehen. KL (Kuala Lumpur) steht auf dem Plan. Party bei der Familie und Sight Seeing und war da nicht noch was? Ach ja, Formel 1. Na ob das klappt, mit dem billigen Hotel?



  • 19:37
  • 18.03.2005
  • 02°28.56'N, 101°50.73E
  • Admiral Marina/PortDickson/Malaysia
  • Island Penang/Malaysia
  • 33°C
  • 1 W
  • 0

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