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gemuetliche Abenteuer

gemuetliche Abenteuer

19:18 haben wir dann nicht gerade erlebt. Der Commandante der Kuestenwache hatte immer noch Halsschmerzen von der besagten Party, konnte sich zwar aeusserst nett mit uns unterhalten, aber an tauchen war nicht zu denken. Also bekamen wir die Genehmigung ohne staatliche Aufsicht in den tiefblauen Fluten zu verschwinden. Die Isla Morro Blanco zog immer wieder meinen Blick auf der Seekarte an. Maximale Tiefe auch hier 20 Meter, aber das ist fuer Natale gerade das richtige. Erfahrungen sammeln.

Angekommen, an einer kleinen Steilwand abgetaucht auf ca. 10 Meter, zeigen sich die Testigos wie es sich gehoert. Die vielen Fische, Barrakudas, Gabelmakrelen und Sardinen versperren einem den Blick auf die gesunden Gehirnkorallen und die Langusten die immer zu einer ganzen Familie mit drei oder vier Tieren in beeindruckenden Groessen unter den Steinen hocken und vorbeifliegendes Kleintier verspeisen. Ja so war das. Maechtig beeindruckt sind wir immer noch.

Fuer Anneliese, unseren neuen Aussenborder, war das eine richtige Feuertaufe. Zumindest der Rueckweg. Gegen vier bis fuenf Knoten Strom => keine Chance mit Natale mir und dem ganzem Tauchgeroedel. Also mit dem Strom rueber, Natale an den Strand gebracht und dann geht es so gerade eben um die Ecke, eine Welle nach der anderen ueberflutet das Dinghy, wir werden wohl mal ne Lenzpumpe einbauen... Grins. Vielleicht haetten wir doch die 15 PS Version kauefen sollen. Aber das ist ja nicht Standard.

Vorher hab ich wirklich noch gelernt wie man eine Ziege schlachtet. Llano hat mir alles gezeigt und ich musste mich nicht uebergeben. Nun ja. Ich habe jetzt nicht vor Metzger zu werden, aber vielleicht braucht man solch ein Wissen ja mal im Pazifik. Auch das richtige Vorbereiten von Trockenfisch wurde mir mit auf den Weg gegeben. Ja und eigentlich war das alles gestern.

Heute sind wir dann nochmal auf Morro Blanco tauchen gewesen. Diesmal mit dem Comandante. Es hat sich herausgestellt, dass dieser erst vier Tauchgaenge hinter sich hat und keine Tauchausbildung. Ich hab ihn dann an die Hand genommen, damit nix passiert und wir noch wegen versuchten Totschlages in einem venezuelanischen Gefaengnis landen. Soll es alles schon gegeben haben. Vor nicht langer Zeit ist zum Beispiel die schlafende Crew eines riesigen Katamarans auf die Testigos geknallt. Muss man sich mal vorstellen. Das heutzutage mit dem ganzen elektronischen Kram. Das waren bestimmt Franzosen. Aber ich weiche vom Thema ab. Auf jeden Fall ist der Comandante mit einem riesigen Lachen aufgetaucht und wollte heute Nachmittag direkt noch mal. Aber nix da. Morgen wollen wir los und nach einen halben Tag aufklaren sitzen wir jetzt, warten auf unsere Gaeste und sind klar zum Auslaufen.

Dabei muss gesagt werden, dass die Bewohner durch die vermehrte Anzahl der Partys in letzter Zeit ihre ganzen Bestaende an POLARbier weggetrunken haben. Nun. Es wird Zeit zu fahren, auch wenn uns schon ein Haus zum Leben angeboten wurde, einen Proformaheiratspartner, wegen der Aufenthaltsgenehmigung wuerde man sicherlich auch noch finden. Nein, nein, der Passat wird uns morgen zeigen, wo es lang geht.




  • 19:18
  • 11.02.2002
  • 11°21.52'N, 063°07.71'W
  • Isla Iguana/Testigos
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  • 26°C
  • 1 NE
  • -

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