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Ausflugstag

Ausflugstag

18:23 Zum Abschied von Sal stand heute noch der Tauch-Land-Ausflug von der Tauchschule >>Stingraydive<< an.
Beate und Steffen aus der Nähe von Stuttgart, Tauchguide Matthias, Fahrer, Micha und ich.

Tauchausruestung im Haenger verstaut und dann gings los im Pickup ueber die Insel. Der Weg fuehrte nicht ueber die asphaltierten Strassen, sondern irgendwann querfeldein, oder besser querwuestenein. Savannenaehnliche Landschaften, unterbrochen von wenigen gruenen Flecken, die auf Grundwasser hindeuten. Ein paar Dattelpalmen und Ziegen, die sich ueber jeden Grashalm freuen, den sie finden. Man sagt, dass die Ziegen auf den Kapverden gelernt haben Steine zu essen.

Auf einmal, beim Blick nach vorne in die Wueste meint man einen See zu sehen - eine Fata Morgana - gut, dass wir im Pickup sitzen, Wasserflaschen in den Rucksaecken. Wie frustierend muss dieser Anblick fuer einen Wuestenwanderer sein.

Erster Tauchgang ist >>Buracona<< an der Nordwestkueste von Sal. Mit kompletter Ausruestung bei mittlerweile 30 Grad klettern wir zu einem kleinem Felsplateau von wo aus man ins Wasser springen kann. In 20 m Tiefe taucht auf einmal der Eingang zu einer Hoehle auf, das Wasser wird eiskalt. Nach ein paar Metern in der Hoehle sieht man schon einen blauen Lichtstrahl am Ende. Noch 60 m durchs Dunkel und ploetzlich sieht man ueber sich wieder die Wasseroberflaeche, einen breiten strahlenden Lichtschein, der das Wasser flimmern laesst, wunderschoen.

Auf dem Weg zum Ausstiegspunkt, der Strickleiter, sehen wir noch eine Schildkroete, doch als Micha den Fotoapparat hebt, ist sie schneller weg, als wir gucken koennen.

Mit glanzenden Augen geht es zum Essen nach Espargos, ein paar Tische, Stuehle, ein grosser Grill und ein Raum, der mehr nach Garage, als nach Restaurant aussieht, doch der Fisch ist bombastisch, bombastisch viel.
Dazu gibt es Kohl. Beate hat schon Angst, dass wir fuer den zweiten Tauchgang mehr Blei brauchen, als wir mitgenommen haben.

Der Tauchgang vom Fischerboot am Aussenriff an der Ostseite faellt leider flach. Ein Todesfall im Ort, da faehrt kein Fischer mehr raus. Schade.
Stattdessen geht es nach >>Ponta d Alvacora<<, ein suesses Flachwasserriff mit Wuermern, Schnecken, Spinnen und viel Kleinfisch, bunte Farben, bei genauem Hingucken scheint alles zu krabbeln. Zwischen den Seeanemonen gucken giftgelbe Minimuraenen hervor, die wie kleine Drachen fauchen.
Tiefer als 10 m wird es ein bisschen traurig, keine Fische, dafuer Muell. Liegt wahrscheinlich an der Naehe zum Hafen von Palmeira.

Micha wird beinahe geangelt, von ein paar Jungs. Vertieft in den Versuch ein paar Seespinnen abzulichten, trifft in ploetzlich Angelblei am Kopf! Gut, dass es nicht der Haken war.

Mittlerweile sind wir zurueck auf der Lady, ein paar Kinder scheinen waehrend des Tages einen kleinen Ausflug mit unserem Dinghi gemacht zu haben. Tank leerer, anderer Festmacherknoten, aber so lange es noch da ist, gibt es eigentlich keinen Grund, sich aufzuregen...



  • 18:23
  • 04.09.2001
  • 16°35.67'N, 022°54.51'W
  • Santa Maria/Sal/Cabo Verde
  • -
  • 28°C
  • 2-3 ENE
  • 0,5

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