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Meine Kunden. Starke Segler.

Und los geht es.

Meinen Blog täglich zu pflegen, dazu komme ich im Moment nicht. Anderer Segler Probleme zu lösen ist mein Job, mit meiner Firma LUNATRONIC. Ich verkaufe aber nicht nur Hardware sondern auch Zeit. Meine Zeit. Training & Support. Ich habe gut zu tun, sehr gut zu tun. Vielleicht ist auch die Jahreszeit. Nach dem letzten Schnuppertörn im Winter 2017 am letzten Wochenende, gönne ich mir einen Tag zu Hause, dann mit der V70 Schleuder nach Greifswald. Kunde Christian hat tief in die Tasche gegriffen für sein Furuno FS-2575, ich soll sein PACTOR Modem DR7400 anschließen. Ein bisschen holprig, bis ich die Informationen zusammen habe. Furuno tut sich schwer, das Setup des KW Gerät ist mit einem Passwort geschützt, dass sie mir nicht geben wollen, so dass zwar der Anschluss gelingt, aber die schlussendliche Inbetriebnahme nur durch Furuno gemacht werden kann. Die haben aber keine Ahnung von den Modems. Vielleicht sollte Furuno da mal seinen Vertriebsprozess optimieren, ansonsten werden die Blauwassersegler wohl nicht diese eigentlich guten Anlagen kaufen.

Am nächsten Tag geht es weiter zu Kunde Andreas in Rostock, der ebenfalls eine Kurzwellenanlage hat, einen ICOM M802. Diesen aber von mir, also von LUNATRONIC. Ich soll die Erst-Inbetriebnahme machen. Der Katamaran steht an Land. Nun gut. Andreas ist nett, die Hardware hat er selbst verbaut und das perfekt. „Hätte ich nicht besser machen können. Glückwunsch Andreas.“ Ich schließe das DR7400 Modem mit zwei fertigen Kabeln an, pfeife einmal ins Mikro, schaue einmal auf das Amperemeter. „Alles gut.“ Nebenbei stecke ich zu Testzwecken die LunaWLANnet zusammen, die Andreas auch noch auf seinen Mast installieren wird. Die folgenden zwei Stunden texte ich Andreas zu. Ich mache die Schritte vor, er sitzt selbst am Rechner und macht alles nach, schreibt mit. Altes Wnuk’sches IHK Ausbilderwissen. Gelernt ist gelernt. Genauso schnell wie ich gekommen bin, schlage ich in Andreas Hand ein und bin wieder weg. „Ich schicke Dir eine Rechnung. Wenn Du noch Fragen hast. Telefonsupport ist kostenlos. Ruf mich an.“ Ich habe genug Erfahrung, dass ich weiß, dass Andreas wohl maximal noch mal zwei Mal anrufen wird, aber wegen dem MiniPlexer, den ich ihm nebenbei auch noch verkauft habe.

Am Nachmittag schlage ich an der Hohen Düne in Warnemünde auf. Kunde Frank, siehe Photo, habe ich schon 2015 ein komplettes Paket verkauft und zum Teil installiert. Vom B&G Naviagtions-N2K-Netzwerk, Fischer Panda Generator, über Wassermacher, diversen anderen Sachen bis hin zum MAC Bordrechner und natürlich dem PACTOR Modem mit ICOM M802 Funkanlage. Alles läuft. Frank hat mich gebucht, weil seine Pläne ins Mittelmeer zu gehen sich, etwas verirrt hatten, um nun wieder zielstrebig zu werden. Ja. So kann es gehen. Ich kenne solche Schicksalsschläge ja nun auch. Zwischenzeitlich steht ein umfangreiches AIS Update des Vesper Marine Fusion AIS an, diverse Software Updates und Netzwerkprobleme, in der recht komplex gewordenen Navigations- und Kommunikationselektronik. Frank ist nicht mehr so ganz vertraut mit der Bedienung, weil er sich seit zwei Jahren nicht, wie ursprünglich geplant, täglich mit der ganzen Technik beschäftigt hat. Das betrifft vor allen Dingen die Kurzwellenthematik, Händling von e-mail und Wetter an Bord. Ich versinke erst mal ein paar Stunden in die Firmware- und Update-Welt seiner Gerätschaften, bis alles wieder zusammenspielt. Dann übt Frank, so wie am Vormittag Andreas. Es geht schnell und gut, dauert dann aber doch alles wieder länger. Am frühen Abend verlassen wir das Schiff um im totenstillen Warnemünde noch einen Fisch an Salat zu finden. Das gelingt. Eine Flasche Wein an Bord schafft die Bettschwere. „Ne. Heute fahre ich nicht mehr Heim.“

Der nächste Tag ist von der Rückfahrt geprägt, bis ich schlussendlich am Nachmittag wieder zu Hause bin. Kennt ja jeder. Für die nächsten Tage liegen keine Termine an. Der Wetterbericht fürs Wochenende sieht gut aus. Sonnenschein ist angesagt. Frühlingserwachen. Am Samstag feiert Lena mit 12 Kindern Geburtstag mit Übernachtung. Da liegt eins nahe: „Leinen los!“ Am frühen Morgen läuft die MARLIN mit mir und Tobias aus. Das weite Ziel: Ostseebad. Die 2 Meilen sind schnell geschafft. Wir gehen auf Reede. Auf 10 Meter fällt der Anker. Alles gut. Karibikfeeling live. Es fehlen nur andere Ankerlieger. Hier liegen alle in der Marina.


Du willst auch mal mit? www.marlin-expeditions.com

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  • 22:00:00
  • 24.03.2017
  • 54°48.8510'N, 9°26.1532’E
  • -°/ -kn
  • Ostseebad Flensburg
  • Förde Paradies
  • 8°C
  • 10kn/NW

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